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24.11.2008

Durch die Wiesen an der Hase entlang

Von Frau Helgund Hasse stammt dieser kleine Text, der bildreich beschreibt, wie beschaulich und erholsam es ist, durch die Natur an der Hase spazieren zu gehen. Frau Hasse ist in Osnabrück aufgewachsen und kam mit 42 Jahren nach Meppen, ist also dem Fluss ein Stück auf seinem Weg nach Norden gefolgt – bis er bei Meppen in den kleinsten Strom Deutschlands, die Ems, mündet.

Zumeist durch Wiesen und Felder fließt die Hase auf dem Weg nach Meppen. Foto: Gerhard Becker

Hier an diesem Fleck der Erde schlängelt die Hase sich natürlich durchs Land! Eine Schleife folgt der nächsten. Vorbei geht es an braunen zotteligen Rindern. Sie schauen neugierig auf den Bernhardiner-Hund, der uns Menschen begleitet.


Lange Weidenäste hängen im Wasser. Darunter verstecken sich gerne Wasserhühnchen. Sie preschen hervor, sobald sie menschliche Laute vernehmen. Schnell fliegen sie flach auf dem Wasser an das gegenüberliegende Ufer, wo sie sich in Sicherheit wähnen!


Jäh enden die Wiesen neben uns und der Uferweg führt vorbei an Laubwald mit Blaubeerkraut und Preiselbeerbüschen. Plötzlich steigt der schmale Pfad an und es geht einen kleinen Hügel hinauf. Ein Baum mit abgenagter Rinde leuchtet uns entgegen, und das könnte von einem Biber verursacht sein. Diese sind vor Jahren an der Hase mit Erfolg angesiedelt worden. Oben auf der kleinen Anhöhe geht der Blick über das Wasser auf die gegenüberliegenden Wiesen, auf der zwei Jagd-Hochstände stehen, ordentlich gezimmert aus Holz.


Da, etwas Hellblaues fliegt im Tiefflug auf dem Wasser an uns vorbei! Wir freuen uns sehr, hat unser Auge gerade den Flug eines Eisvogels verfolgen können. Wie Diamanten blitzte sein Gefieder in der Sonne! Diesen schönen Vogel gibt es hier noch an der Hase, wenn er auch selten ist. Nur aufmerksamen Naturfreunden gelingt es dieses scheue Tier zu beobachten.


Der Weg führt weiter durch einen Pappel-Hain direkt am Wasser. Danach verläuft der Fluss in einer riesigen Schleife weiter und krass ändert sich die ufernahe Natur. In der Ferne ist ein Bauerhof zu sehen, und Kühe weiden auf einer Wiese, die bis an das Wasser reicht. Neugierig beschnuppern sie unseren großen braun-weißen Bernhardiner. Sie schauen uns nach, wie wir der großen Haseschleife folgen und ab da wurde es still! Diese Stille in der Natur ist etwas ganz Besonderes und gibt dem Menschen einen absoluten Erholungseffekt. Danke, Du guter Fluss, danke Du wunderbare Hase!

Autorin: Helgund Hasse

 

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Durch die Wiesen an der Hase entlang

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