Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Aktuelles

15.05.2015

Dürer in Gmünd

In Osnabrücks Freundschaftsstadt Gmünd wurde unter dem Titel "Dürer in Gmünd" eine Ausstellung mit Dürer-Grafiken in der Stadtturmgalerie eröffnet. Die Blätter stammen aus der Konrad Liebmann-Stiftung in der Stiftung Niedersachsen. Die Sammlung wird im Kulturgeschichtlichen Museum der Friedensstadt Osnabrück als Dauerleihgabe verwahrt.

Eröffnung Dürer Ausstellung in Gmünd Eröffnung Dürer Ausstellung in Gmünd

Zur Ausstellungseröffnung reiste Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler mit einer Osnabrücker Delegation nach Gmünd. "Die Osnabrücker Delegation ist sehr beeindruckt, die Dürer Bilder des Stifters Dr. Konrad Liebmann in Gmünd zu sehen", sagte Jabs-Kiesler. Sie beglückwünschte die Gemeinde Gmünd zu der gelungenen Präsentation und der Idee, Dürer in Gmünd zu zeigen. Auch Joachim Werren, Generalsekretär der Stiftung Niedersachsen war eigens nach Gmünd zur Ausstellungseröffnung gereist. Die Sammlung sei ein außergewöhnlicher Kunstschatz: "Der Anspruch als europäisch wirkende Stiftung führte zur Kooperation mit Gmünd." Er dankte insbesondere Stadträtin Rita Maria Rzyski für Vorbereitung und Organisation. Für Josef Jury, Bürgermeister von Gmünd, ist die Präsentation eine Bereicherung für die Künstlerstadt Gmünd.

Alles, was an Holzschnitten und Kupferstichen des größten deutschen Malergenies Rang und Namen hat, ist in der Ausstellung "Dürer in Gmünd" vertreten: Die berühmten drei Meisterstiche Dürers, Der Reiter (Ritter, Tod und Teufel), 1513, Hieronymus im Gehäus (1514) und die Melancholie (Melencolia, 1514), ebenso, wie Einzelblätter aus den Holzschnittfolgen Apokalypse, Große Passion und Marienleben oder die 16 Stiche der Kleinen Kupferstichpassion sowie die berühmten Einzelblätter Dürers, die Kupferstiche Adam und Eva (1504), Das Meerwunder (1498) und die Nemesis (1501/1502). Ausgestellt sind auch seine beiden wissenschaftlichen Abhandlungen "Vier Bücher von menschlicher Proportion" und "Underweysung der Messung".

Da die über 500 Jahre alten Originalblätter Dürers nur für jeweils drei Monate ans Licht dürfen, bevor sie wieder für mehrere Jahre im Dunklen verweilen müssen, ist die Ausstellung zweigeteilt. Jeder Teil für sich zeigt einen Querschnitt aus den großen Meisterwerken Albrecht Dürers.

Die Ausstellung wird kuratiert von Julia Schuster, Kunsthistorikerin, STRABAG Kunstforum, und Dr. Erika Schuster, Kulturinitiative Gmünd. Fachlich unterstützt wurden die beiden Kuratorinnen durch das Kulturgeschichtliche Museums Osnabrück und das Albrecht-Dürer-Haus, Nürnberg.

Die Ausstellung ist bis zum 4. Oktober in Gmünd zu sehen.

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2021: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen