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28.02.2020

Delegation aus Osnabrücks russischer Partnerstadt Twer nimmt Spenden und Briefe aus der Rückertschule entgegen

Seit 17 Jahren sind die Rückertschule und das Kinder- und Sozialheim in Twer miteinander verbunden. Seit sich die Jungen und Mädchen gegenseitig Briefe schreiben, ist die Freundschaft immer enger geworden. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat die Grundschule in der Weststadt jetzt gemeinsam mit einer Delegation aus der Partnerstadt besucht.

2020 02 28 Rückertschule Twer SilkeBrickwedde.
(2020 02 28 Rückertschule Twer SilkeBrickwedde) Seit 17 Jahren verbindet die Rückertschule mit dem Kinder- und Sozialheim in Twer eine Freundschaft. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (hintere Reihe, fünfter von links) besuchte jetzt mit einer Delegation aus der russischen Partnerstadt die Grundschule. Die Jungen und Mädchen der dritten Klassen überreichten einen Scheck, Briefe und Bilder. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

Im Advent wird es immer lecker in der Rückertschule. Dann bauen Eltern, Schüler und Lehrer ein Büfett auf und verkaufen Selbstgemachtes. Seit 2003 geht der Erlös aus den Plätzchen, Muffins und anderen Leckereien an das Kinder- und Sozialheim in Twer. Dieses Mal kamen 649 Euro zusammen. Mit den Jahren wurde nicht nur Geld verschickt, sondern es gingen auch Briefe hin und her. Susanne Stolzenberg, Kassenwartin des Schulelternrats, brachte den Scheck mit.

Fast immer, wenn Osnabrück und Twer sich gegenseitig besuchen, schauen die Delegationen in dem Kinderheim oder in der Grundschule vorbei und spielen den Postboten. Oberbürgermeister Griesert wurde begleitet von Olga Walerevna Spazhewa, Stellvertreterin des Leiters der Verwaltung. Sie leitet das Sekretariat und den Bereich für interkommunale Beziehungen der Verwaltung der Organisations- und Kontrollarbeit. Mit dabei waren auch Dmirtii Yurewich Gumenuk, Betriebsratsvorsitzender bei der Stadtverwaltung Twer, und Andrey Wiktorowich Gavrilin, Stellvertreter des Leiters der Stadtverwaltung Twer und zuständig für die wirtschaftliche und strategische Entwicklung der Stadt.

„Es ist etwas aus der Mode gekommen, seinen Freunden mit der Hand etwas zu schreiben und dann mit der Post zu verschicken“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Kindern. „Heute geht ja alles viel schneller per E-Mail oder SMS. Dabei ist es etwas Wunderbares, einen handgeschriebenen Brief zu bekommen. Wie schön, dass ihr euch gegenseitig diese Freude macht.“ Er war beeindruckt, dass es die Verbindung zwischen der Schule und dem Heim jetzt schon seit fast 20 Jahren gibt. „Vielleicht kommen zum Jubiläumsjahr ehemalige Schüler, die sich noch an die Anfänge erinnern“, regte er an.

Dieses Mal erzählten die Jungen und Mädchen aus der 3a und 3b den Kindern in Russland etwas aus ihrer Welt. Städtebotschafter Sergey Loginov und seine Vorgängerin Mariia Madenova machten sich um die Übersetzung verdient. Keine Sprachschwierigkeiten hatten die Kinder der AG „Die kleinen Künstler“. Ihre Bilder mit Osnabrücker Motiven ergänzten den Briefstapel, den die Klassenlehrerinnen Helena Rissling und Silvia Lüttmann gemeinsam mit den Drittklässlern der Delegation überreichten. Gut informiert waren die Kinder auch über Osnabrücks Partnerstadt. Schulleiterin Stefanie Kohlmeyer leitet die „Fördergruppe Sachunterricht“ und da wurde das Thema „Twer“ intensiv besprochen.

Die Delegation war aber nicht nur in Osnabrück, um die Rückertschule zu besuchen. Die drei sahen sich natürlich auch die Stadt an und bekamen Einblicke in die Verwaltung. Außerdem informierten sie sich bei der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim über den Wirtschaftsstandort Osnabrück und die Region.


www.osnabrueck.de

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