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18.04.2019

Das Endspiel. „Game Over“ für die EU? – Diskussion in der Schlossaula

Unter dem Titel „Game Over: Wohlstand für wenige, Demokratie für niemand, Nationalismus für alle – und dann?" erschien im letzten Jahr das neueste Buch von Dr. Hans-Peter Martin. Am Donnerstag, 25. April, um 19 Uhr sprechen Prof. Dr. Roland Czada und Prof. Dr. Christoph König von der Universität Osnabrück mit dem Journalisten und Autor über Fragen zur Zukunft Europas, der Demokratie und des Weltfriedens, die das Buch aufwirft. Die Podiumsdiskussion findet in der Aula der Universität Osnabrück, Neuer Graben/Schloss, statt und trägt den Titel „Das Endspiel. ‚Game Over‘ für die EU?“. Der Eintritt ist frei.

Hans Peter Martin Foto Heike Kummer.
(Hans Peter Martin Foto Heike Kummer) Journalist und Sachbuchautor Dr. Hans-Peter Martin, Foto: Heike Kummer

Von der wachsenden Ungleichheit und gesellschaftlichen Spaltung über Handelskonflikte, Digitalisierung bis hin zu Neonationalismus und dem Showdown in der EU – Martins Buch verbindet die verschiedensten Entwicklungen. Insbesondere warnt er darin vor dem chinesischen Modell eines „kapitalistischen Überwachungskommunismus“ und fordert endlich „Mut zur Radikalität“ – aus der politischen Mitte heraus. Die Zeit hält Martins Werk für „ein anregend streitbares Buch“ und wünscht sich „hoffentlich hitzige Diskussionen, die uns über das Thema bevorstehen“. 

Martin wurde 1957 in Bregenz am Bodensee geboren. Nach einem Schuljahr in Kalifornien studierte er Rechts- und Politikwissenschaften an der Universität Wien, an der er 1984 zum Dr. jur. promoviert wurde. Bereits als Student war er für das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel tätig, 1989 wurde er dessen.

Korrespondent in Südamerika, 1996 in Prag und Wien. Von 1999 bis 2014 war Martin unabhängiges Mitglied des Europäischen Parlaments. Seine Sachbücher, unter anderem „Bittere Pillen“ und „Die Globalisierungsfalle“ (mit Harald Schumann), wurden weltweit mehr als sieben Millionen Mal verkauft.


www.osnabrueck.de

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