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02.02.2006

Das Buch „Mein Name ist Hase - und ich bin ein Problem“

Die Hase in Osnabrück - mal idyllisch und beschaulich, mal Ärgernis und Kostenfaktor. Ute Vergin bietet Ihnen eine Reise durch die Geschichte des Osnabrücker Stadtflusses.

Aus dem Vorwort von Gerhard Becker
In den letzten Jahren haben die Osnabrücker ihren Stadtfluss wieder entdeckt: Neue Blickmöglichkeiten auf die Hase werden geschaffen, Geschäfte und Restaurants wenden sich ihr zu, Kulturveranstaltungen beziehen sie ein, ein Uferweg zum Spazierengehen wird geplant. Die Hase erfährt also zunehmende Wertschätzung im Innenstadtbereich, ja sie ist auf dem besten Wege, sogar eine Attraktion für das Stadtbild, für seine Bürgerinnen und Bürger, nicht zuletzt für seine Besucherinnen und Besucher zu werden. Darin drückt sich ein erstaunlicher kultureller und bewusstseinsmäßiger Wandel der Osnabrücker zu ihrem Fluss aus. Zumindest in den letzten 150 Jahren war die Hase dagegen für viele ein unangenehmes Problem ersten Ranges, man wandte sich ab und versteckte dieses Gewässer. Ob die ökologischen Probleme der Hase heute schon gelöst sind, darf man getrost bezweifeln, ja es gibt auch kritische Stimmen gegenüber der neuen Nutzung und Gestaltung.

All dies ist für Ute Vergin Anlass, einmal einen Blick zurück zu werfen und sich die Frage zu stellen, welches Verhältnis die Osnabrücker zu ihrem Fluss hatten und wie und warum es sich im Laufe der Geschichte geändert hat. Es stellt sich dabei schnell heraus, dass die Osnabrücker schon immer sehr unterschiedliche Beziehungen zur Hase hatten. Mit dem Wachstum der Stadt nahmen die Nutzungen und unterschiedlichen Interessen an der Hase zu, deren Folgen zum Teil nicht sofort bekannt waren oder nicht berücksichtigt wurden. Dies ging in der Regel auf Kosten der Natur der Hase oder führte zu ihrer Veränderung, verminderte die Lebensqualität vieler Bürger und rief häufig Konflikte zwischen verschiedenen Gruppen von Bürgern hervor. Mit der Verbreitung der Presse wurden daraus gut dokumentierte, öffentliche Themen, die man heute Umweltprobleme nennen würde. In den kontroversen Argumentationen und dem praktischen Verhalten und Handeln der Osnabrücker Bürger kommen sehr unterschiedliche (Vor-)Formen von sich auf die Hase beziehendem Umwelt-Bewusstsein zum Ausdruck, die in dieser Broschüre dokumentiert und rekonstruiert werden.

weitere Informationen:

Osnabrücker Hefte zur Stadtökologie
Herausgegeben vom Verein für Ökologie und Umweltbildung Osnabrück e.V.
ISBN: 3-932378-01-6
Osnabrück 1997

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www.osnabrueck.de

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