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05.05.2022

Das außergewöhnliche Licht der Dämmerung: Fotos von Andreas Mally sind im Kreishaus Osnabrück zu sehen

Die Kunst kehrt zurück ins Kreishaus Osnabrück: Nach langer Pause aufgrund der Corona-Pandemie gibt es jetzt eine Ausstellung des Fürstenauer Fotografen Andreas Mally zu sehen. Unter dem Titel „Lichtmagie“ fängt er in seinen Bildern insbesondere die abendliche oder morgendliche Dämmerung ein.

Kreisrat Matthias Selle (links), Katharina Pfaff (dritte von links), und Monika Altevogt (beide Kulturbüro) freuen sich, dass mit den Fotografien von Andreas Mally wieder Kunst im Kreishaus Osnabrück zu sehen ist. Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert Kreisrat Matthias Selle (links), Katharina Pfaff (dritte von links), und Monika Altevogt (beide Kulturbüro) freuen sich, dass mit den Fotografien von Andreas Mally wieder Kunst im Kreishaus Osnabrück zu sehen ist. Foto: Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert

Die Zeit, auch als Blaue Stunde bekannt, und das warme Licht der Sonne, wenn sie knapp über dem Horizont steht, haben einen besonderen Reiz für Mally. Sowohl Natur- als auch Architekturaufnahmen gehören zu seinem Repertoire, wobei er immer die besonderen Lichtverhältnisse berücksichtigt.

Kreisrat Matthias Selle begrüßt den Fotografen zu seiner zweiten Ausstellung: „Ein Foto regt an, tatsächlich einen völlig anderen Blick auf Objekte zu erhalten“, sagte Selle und hob die fotografische Leidenschaft hervor, die Mally in seine Bilder einbringe.

Seine Reisen rund um den Globus nutzt der Fürstenauer, um immer wieder neue Motive in den Fokus zu nehmen. Den Hobbyfotografen hat die Lichtbildkunst schon lange Jahre interessiert. „Ich hatte allerdings zunächst nicht die Chance, das Fotografieren vernünftig zu lernen. Die Möglichkeit einfach alles im Internet nachzulesen bzw. Lernvideos anzuschauen gab es Ende der 90er noch nicht“, erzählt er während der Ausstellungseröffnung im Kreishaus Osnabrück. So verblieb seine analoge Spiegelreflexkamera und ab 2007 eine digitale Bridgekamera zunächst im Automatikmodus. „Die ganzen Zahlen und Einstellräder waren damals für mich noch ein Buch mit sieben Siegeln“, verrät er. Ende 2013 habe er sich seine erste digitale Spiegelreflexkamera gekauft. Er nutzte nach und nach auch verschiedene Objektive. Die Möglichkeit, sich auf Online-Kanälen Lernvideos anzuschauen, ermöglichten mit der Zeit, die verschiedenen Einstellmöglichkeiten an den Kameras zu verstehen. Dass der Hobbyfotograf inzwischen sein Handwerk versteht, beweist er in seiner Ausstellung in der Kreisverwaltung. Kurze und lange Belichtungszeiten, Brennweiten von sehr weitwinklig bis Tele spielen für ihn eine favorisierte Rolle. Aber auch ein guter Bildaufbau zeigen neben der anschließenden Bildbearbeitung, bei der er Farben, Kontraste und Schärfe anpasst, sein Können. Durch das Aufhellen bzw. Abdunkeln von Bildbereichen erhält das Foto eine eigene Note und den Stil des Fotografen.

Eines seiner bevorzugten Objekte ist das Schloss in seiner Heimatgemeinde Fürstenau. 2015 begann Mally mit der digitalen Bildbearbeitung. Zeitgleich erweiterte sich auch das Umfeld seiner Fotografie. Erst Hamburg und Helgoland und mittlerweile weltweit ist er für seine Fotos unterwegs.

Rund 45 Kunstwerke geben einen Einblick in die fotografische Lichtkunst von Andreas Mally. Die Aufnahmen sind im Kreishaus während der Öffnungszeiten bis zum 3. Juni zu sehen.

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