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13.11.2017

„Cities for Life“ – Osnabrück setzt Zeichen gegen die Todesstrafe

Osnabrück ist auch in diesem Jahr wieder dabei: Wie Hunderte anderer Städte setzt auch Osnabrück am 30. November ein sichtbares Zeichen gegen die Todesstrafe.

Die Aktion "Cities for Life" oder „Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe" findet bereits zum sechzehnten Mal statt. Ins Leben gerufen hat die Aktion im Jahre 2002 die katholisch-christliche Laienbewegung Sant'Egidio, die ihren Hauptsitz in Rom hat und der über 60.000 Mitglieder in mehr als 70 Ländern angehören. Die Organisation setzt sich regelmäßig weltweit für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit ein.

Osnabrück beteiligt sich dieses Jahr, indem erneut das Theater mit bewusst grell gehaltener Farbe beleuchtet wird. Das zentral gelegene Haus ist aufgrund seiner engagierten Belegschaft und des großen Publikumsverkehrs wie kaum ein anderer Ort dazu geeignet, ein symbolisches Zeichen gegen die Todesstrafe zu setzen.

Rund 150 deutsche Städte beteiligen sich mit breitgefächerten Projekten und unterschiedlichen Veranstaltungen. Weltweit sind es bereits mehr als 1900 Städte.

In den meisten Städten wird am 30. November ein ausgewähltes Gebäude besonders angestrahlt: In Rom ist es das Kolosseum, in Brüssel das Atomium, in Berlin der Rathausturm und in Nürnberg die Straße der Menschenrechte.

Der 30. November wurde deshalb gewählt, weil exakt an diesem Tag im Jahre 1786 das italienische Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe abgeschafft hat. Rund 140 Staaten sind diesem Beispiel bislang gefolgt. Überdies hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen wiederholt zu einem internationalen Moratorium gegen die Todesstrafe aufgefordert.



www.osnabrueck.de

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