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03.03.2020

Bürgerwerkstatt mit vielen Ideen, wie der Platz vor der VHS in Zukunft aussehen soll

Der Platz vor der Volkshochschule (VHS) soll neugestaltet werden. Damit nicht an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger vorbeigeplant wird, werden sie – wie schon beim Masterplan Innenstadt – nach ihrer Meinung gefragt. In einer Bürgerwerkstatt haben 25 Frauen und Männer jetzt ihre Ideen eingebracht.

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(19 04 Tulpen VHS 7462) Wie soll zukünftig der Vorplatz der VHS aussehen? Foto: VHS

Ein großes Thema war, wie der Hügel barrierefrei werden kann. Ein weiterer Wunsch war eine hellere Beleuchtung und eine ansprechende Gestaltung als Auftakt zur Innenstadt im „magischen Dreieck“ zwischen Hegertor und Museumsquartier. Außerdem soll das Stüvehaus, in dem die VHS untergebracht ist, besser zu sehen sein. 

In zwei Gruppen sprachen die Bürgerinnen und Bürger über ihre Vorstellungen und Wünsche. „Besonders hilfreich war, dass auch drei Mitglieder des Behindertenforums mit dabei waren“, sagte Stadtbaurat Frank Otte. Dass es für Menschen im Rollstuhl beschwerlich ist, überhaupt zum Gebäude zu kommen, ist offensichtlich. „Hier haben wir wertvolle Hinweise bekommen, dass es clevere technische Innovationen gibt.“

Doch nicht nur Rollstuhlfahrer müssen Hindernisse überwinden. „Barrierefreiheit bedeutet auch, dass Sehbehinderte gut und sicher ankommen. Akustische Signale, die per App gesteuert werden, können eine große Hilfe sein. Auch darauf haben die Mitglieder des Behindertenforums dankenswerterweise hingewiesen“, so Dr. Tobias Pischel de Ascensão, Geschäftsführer der VHS. 

Das Behindertenforum wird weiter in die Planungen mit eingebunden, ebenso wie die Bürgerinnen und Bürger. Das Büro ANP aus Kassel wird die Anregungen aus der Bürgerwerkstatt in die Aufgabenstellung für die Beauftragung der Planung aufnehmen.

Groß ist zum Beispiel auch der Wunsch nach einem schöneren Bereich für die Außengastronomie und vielleicht sogar einem Platz für Veranstaltungen im Freien. Das Thema „Städtefreundschaften“ sollte sich zukünftig stärker in der Gestaltung des „Platzes der Städtefreundschaften“ wiederfinden. 

Die VHS soll in Zukunft besser sichtbar werden, im „magischen Dreieck“ zwischen Heger Tor und Museumsquartier. „Magisches Dreieck“ war auch ein Begriff, der in der Werkstatt gefallen ist und der den Teilnehmenden gefallen hat. All das bekommen die Planer jetzt ins Aufgabenheft geschrieben. 

Als nächster Schritt werden nun drei Büros für Freiraumplanung beauftragt, Gestaltungsentwürfe für den Platz der Städtefreundschaften zu erarbeiten. In einem Zwischenkolloquium werden die ersten Entwürfe dem Bewertungsgremium vorgestellt. Bis Ende Juni sollen die fertigen Entwürfe vorliegen. Hiervon wählt das Bewertungsgremium, unterstützt von sachverständigen Beratern wie dem Behindertenforum den Entwurf aus, der für die Umgestaltung zugrunde gelegt werden soll.


www.osnabrueck.de

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