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19.07.2007

Abschlussbericht für das DBU-Projekt liegt jetzt vor

‘Lebendige Hase’ – Proaktive Konfliktlösung und Kooperationsaufbau in der
Gewässerrevitalisierung am Beispiel der Hase in Osnabrück: Der Fachbereich Umwelt der Stadt Osnabrück hat jetzt gemeinsam mit dem Projektbüro hammerbacher gmbh den Abschlussbericht für dieses Projekt vorgelegt. Die Arbeiten waren von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert worden.

Hier die Kurzfassung des Berichtes:

Der Stadtfluss Hase in Osnabrück wird schrittweise als natürlicher, geschichtlicher und
städtebaulicher Raum revitalisiert.

Im Rahmen des hier beschriebenen Projektes wurde ein Kommunikationsprozess konzipiert und erprobt, der dazu diente, das Ziel der ökologischen Entwicklung der Hase konstruktiv mit anderen Entwicklungszielen zu verbinden, die sich aus den vielfältigen Nutzungen und Interessen an einem Stadtfluss ergeben. Dabei sollten Vorarbeiten geleistet werden für ein von den Akteuren aus Interessengruppen, Fachverwaltungen und engagierten Bürgern akzeptiertes und getragenes Entwicklungskonzept der ‘Lebendigen Hase’ und für die Umsetzung ganz konkreter Revitalisierungsprojekte.

Das Projekt konzentrierte sich auf drei Themenkomplexe, mit denen etwa einhundertfünfzig Akteure aus der Osnabrücker Bürgerschaft, Politik und Verwaltung aktiv in das Thema Revitalisierung einbezogen werden konnten:

• Vereinbarkeit von Wasserkrafterzeugung und Durchgängigkeit: ‘Wasserkraft contra Naturschutz?’
• Lebendige Umweltbildung im Schulnetzwerk: ‘Netzwerk Schulen für eine lebendige Hase’
• Revitalisierung im verdichteten Innenstadtbereich: ‘An der Hase entlang ins Zentrum’ Die Kommunikationsziele konnten aus Sicht der Projektleitung und des projektberatenden Büros erfolgreich praktisch umgesetzt werden:

• Die Klärung und ein wechselseitiges Verständnis sowie Ansätze zur Konfliktlösung zwischen unterschiedlichen mit der Revitalisierung der Hase verbundenen Interessenlagen, insbesondere zur Entwicklung an der Pernickelmühle und am innerstädtischen Haseuferweg.

• Der Aufbau von Zusammenarbeit zwischen bislang nicht kooperierenden Akteuren, insbesondere in den Bereichen Umweltbildung, bürgerschaftliches Engagement, Durchgängigkeit des Flusses für Mensch und Natur sowie durch eine intensivierte Koordination zum Haseuferweg innerhalb der städtischen Verwaltung.

• Die Information der Bürger über die Entwicklungsaufgabe Hase-Revitalisierung, insbesondere durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit mit Hilfe der Presse, einer Projektwebsite, von Events und Tagungen.

• Die Profilierung und Positionierung des Gesamtprojektes bei potenziellen Geldgebern, insbesondere durch die Vorbereitung der Einwerbung von Landesmitteln, durch die Gewinnung von örtlichen Sponsoren für ein schulisches Umweltbildungsnetzwerk und durch die Vorbereitung der konkreten politischen Entscheidung über einen innerstädtischen Lückenschluss des Haseuferwegs.

• Die Mobilisierung von nachhaltigem bürgerschaftlichem Engagement gelang im Zusammenhang mit allen behandelten Schwerpunktthemen.

Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des Projektes lag in der möglichst frühzeitigen Ansprache aller relevanten Akteure, einer transparenten Dokumentation der Ergebnisse und der Bereitstellung regelmäßiger Information für alle Interessierten.

Die Aktivitäten des Projektes, insbesondere die Intensivierung der Kooperation Naturschutz – Kanusport haben einen Beitrag zur Vorbereitung der Umsetzung von Maßnahmen zur ökologischen Durchgängigkeit und damit einen Beitrag im Rahmen der Umsetzung der Zielsetzung der WRRL für die Hase geleistet.

Mit dem durch das Projekt aufgebauten Kontaktnetzwerk der an der Hase interessierten Akteure und den praxisbezogenen konzeptionellen Ergebnissen der bisherigen Arbeitsschritte konnte eine gute Grundlage aufgebaut werden, auf der ein Gesamtentwicklungskonzept für die Hase gezielt angegangen werden kann.

Den vollständigen Bericht können Sie sich hier downloaden.

 

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www.osnabrueck.de

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