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24.07.2017

31. Niedersächsische Musiktage

Der Niedersächsischen Musiktage stehen in diesem Jahr im Zeichen des Themas „Raum“. Das Eröffnungswochenende (02.+03.09.) setzt das Festivalthema in vielfacher Weise um und ist darin geradezu raum-greifend konsequent. Denn erstmals findet das Eröffnungswochenende nicht nur an einem Ort statt, sondern bespielt auch die Region: In Osnabrück startet das Festival am Samstag, am Sonntag geht es vormittags an den Mittellandkanal und auf das Gelände von Museum und Park Kalkriese, und am Nachmittag endet das Eröffnungswochenende in Melle aus. Eine ganze Region klingt.

ChorWerk Ruhr © Pedro Malinowski

Jede Veranstaltung dieses Wochenendes setzt das Thema „Raum“ um. Im Felix-Nussbaum-Haus in Osnabrück, das der berühmte Architekt Daniel Libeskind entworfen hat, spielt das clair-obscur Saxophonquartett am Samstag um 16 und um 18 Uhr Werke von Hindemith, Eisler und Strawinsky. Der Titel des Konzerts lautet „Aus dem Lot“ – angelehnt an die besondere Architektur, mit ihren leicht ansteigenden oder abfallenden Fußböden, den Fenstern ohne rechten Winkel und den transparenten Geschossdecken. Details, die sinnbildlich für Leben und Werk Felix Nussbaums stehen.

Das abendliche Eröffnungskonzert findet ab 20 Uhr seinen festlichen Rahmen im Dom St. Petrus in Osnabrück. Dort musizieren das ChorWerk Ruhr und das Osnabrücker Symphonieorchester. Im spätromanischen Dom kann sich die Musik auf ideale Weise im Raum entfalten. Auf dem Programm stehen Werke von der Renaissance bis zur Gegenwart: Thomas Tallis, William Byrd, Johann Sebastian Bach, von  György Ligeti, Arvo Pärt und Peteris Vasks.

Das ChorWerk Ruhr ist ein Spitzenchor desLandes Nordrhein-Westfalen. Der Schwerpunkt des Ensembles liegt in der zeitgenössischen Chormusik und ihren Beziehungen zur Tradition. Das Osnabrücker Symphonieorchester spielt unter der Leitung von Paul Hillier, der einst das legendäre Hilliard Ensemble gründete. Am Sonntagvormittag lädt die Katharinengemeinde Osnabrück um 10 Uhr zum Musikalischen Gottesdienst, der im Zeichen der „Geistlichen Räume“ steht. Die Predigt hält Andrea Kruckemeyer, Pastorin an St. Katharinen Osnabrück.

Museum und Park Kalkriese sind die Gastgeber für das Landschaftskonzert, das am Sonntag ab 12.30 Uhr entlang des Mittellandkanals, am Rande des Geländes der Varusschlacht, eine Uraufführung bietet. Der Schweizer Komponist Daniel Ott, Spezialist für Landschaftsmusiken, hat im Auftrag der Niedersächsischen Musiktage eigens für diese Landschaft ein Werk geschrieben, bei dem rund 200 Akteure der Regionen Osnabrück, Bersenbrück und Melle mitwirken.

Am Nachmittag klingt das Eröffnungswochenende ab 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Matthäus in Melle mit einem aufregenden Konzert aus: Musikerinnen und Musiker der Jungen Deutschen Philharmonie führen gemeinsam mit dem Ausnahmemusiker Jörg Widmann ein exklusivesKonzertprogramm auf. Der Kirchenbau spielt eine wichtige Rolle, denn es handelt sich um eine Doppelkirche: Ein moderner Neubau schmiegt sich an die alte Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die außergewöhnliche Raumaufteilung wird mit Sicherheit die Gestaltung des Konzerts inspirieren.

Wie in jedem Jahr werden die Niedersächsischen Musiktage in Zusammenarbeit mit den Sparkassen in Niedersachsen und örtlichen Mitveranstaltern durchgeführt.
Der NDR begleitet die Niedersächsischen Musiktage als Medienpartner. NDR Kultur, NDR 1 Niedersachsen und Hallo Niedersachsen berichten ausführlich und überregional über die Niedersächsischen Musiktage. Mehr

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