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31.03.2020

2000 Osnabrückerinnen und Osnabrücker bieten Hilfsdienste an

In der Corona-Krise rücken die Menschen in Osnabrück zusammen. Rund 2000 Freiwillige haben sich inzwischen bei der Freiwilligen-Agentur der Stadt gemeldet und bieten an, hilfsbedürftige Menschen vor allem aus den Risikogruppen zu unterstützen. Die Freiwilligen-Agentur vermittelt nun die Hilfe an jene, die sie benötigen.

„Wer Hilfe braucht, kann gerne uns anrufen und wird dann zielgenau bedient“, erklärt Ulrich Freisel vom Fachdienst Bürgerengagement und Seniorenbüro. „Die Helferinnen und Helfer warten auf Einsätze.“ Das Team der Freiwilligen-Agentur vermittelt zügig wohnortnahe Einkaufsdienste. Wer zu einer Risikogruppe gehört oder das Haus nicht mehr verlassen kann oder darf, kann sich beim Service-Telefon unter 0541 323 4494 melden und seine Kontaktdaten hinterlassen. Die Freiwilligen-Agentur stellt dann den Kontakt zu einem Freiwilligen her, der in der Nähe wohnt und bereit ist, Einkäufe zu tätigen.

Bereits seit zehn Tagen ist das Team in der Bierstraße damit beschäftigt, die Anmeldungen der vielen Freiwilligen zu listen und nach Wünschen und Angeboten zu unterteilen. Besondere berufliche, aber auch medizinische Kenntnisse werden kategorisiert und Standorte der Angebote festgehalten, damit Hilferufe schnell und effektiv bedient werden können. Das Team aus Verwaltungsmitarbeitern, Bundesfreiwilligendienstleistenden und freiwilligen Helferinnen und Helfern arbeitet zudem unermüdlich daran, Angebote zu verbessern und festzustellen, wo es Bedarf nach Unterstützung gibt. „Es ist schon beeindruckend, wie viele Menschen sich in unserer Stadt für verschiedene Hilfen zur Verfügung stellen“, sagt Freisel.

Die Freiwilligen, die sie vermitteln, sind nicht nur bereit, einzukaufen. Tierliebhaber führen bei Bedarf auch Hunde aus oder übernehmen in einem Notfall als Tierpaten sogar die Versorgung von Haustieren für einen begrenzten Zeitraum. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, über feste Telefonpatenschaften Kontakte aufzubauen und Gespräche zu führen, um Einsamkeit und den Kontaktverlust zur Außenwelt zu vermeiden.

Bei all diesen Aktionen darf die Sicherheit der Helfenden und der Hilfsbedürftigen nicht zu kurz kommen. Zu diesem Zweck haben die Mitarbeitenden des Fachdienstes Leitfäden und Sicherheitshinweise erarbeitet. „Auch mit zahlreichen Helfergruppen, wie zum Beispiel der „helfenden Hand Osna“, und weiteren kirchlichen und privaten Initiativen sind wir eng in Verbindung, um ein möglichst stadtweites Netzwerk an Hilfsangeboten zu entwickeln und auszubauen“, sagt Freisel. Darüber hinaus gibt es viele weitere Helferinnen und Helfer, die sich durch verschiedene Aktionen einbringen. Sie nähen beispielsweise Behelfsschutzmasken oder packen Care-Pakete für Obdach- und Wohnungslose.

Fragen zu dem Angebot können auch per E-Mail an freiwilligenagentur(at)osnabrueck.de gestellt werden. Unter www.corona-os.de/hilfen gibt es zudem ein Formular, das Hilfesuchende ausfüllen können.


www.osnabrueck.de

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