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27.11.2007

1887 - Schlachthausblut im Sandbach verstört Anwohner

Zu Zeiten, als noch viel Abwasser ungeklärt der Hase zufloss, gab es in trockenen Sommermonaten reichlich Anlass zur Klage: Die zunehmend austrocknenden Bach- und Flussläufe offenbarten nicht massive Übelstände. Wie 1887 am Sandbach ...

Knapp beschrieb die Osnabrücker Volkszeitung am 24. August 1887 den Missstand.

Abhülfe thut noth!
Unter dieser Rubrik werden uns von Anwohnern des Hasethors Mittheilungen gemacht über die üblen Gerüche, welche aus dem Sandbach bei der Einmündung in die Hase uns aus der Hase emporsteigen. Der Sandbach wird gegenwärtig fast wenig oder gar nicht mit Wasser bespült, und von dem vom Schlachthofe einlaufenden Blutabfällen und sonstigem Schlamm haben sich starke in Fäulnis übergegangene Wasser gebildet, die sehr gesundheitsgefährlich werden können. Es wird eine baldige Abhilfe gewünscht. Gewiß wird es nur dieses Hinweises bedürfen und an maßgebender Stelle eine Beseitigung des Übelstandes angeordnet werden.
(Osnabrücker Volkszeitung, 24.08.1887)

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