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12.08.2020

Die Rheiner Landstraße ist eine vorbildliche Baustelle

Fast jeder, der schon mal gebaut hat, weiß, dass Baustellen immer für eine Überraschung gut sein können. Da ist die Rheiner Landstraße keine Ausnahme. Diese Großbaustelle überrascht allerdings positiv: Die Arbeiten zwischen Rückertstraße und Mozartstraße gehen so gut voran, dass die Rheiner Landstraße in diesem Abschnitt mehrere Monate früher fertig wird als ursprünglich geplant.

2020 08 12 Rheiner Landstraße SimonVonstein.
(2020 08 12 Rheiner Landstraße SimonVonstein) Dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten wird die Baumaßnahme an der Rheiner Landstraße deutlich früher abgeschlossen als geplant. Darüber freuen sich (v.l.) Fritz-Dieter Rosche (Oberbauleitung für den Kanalbau, SWO Netz GmbH), Christian Saft (HI-Nord Planungsgesellschaft), Thomas Kintzer (Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen, Stadt Osnabrück), Thomas Fillep (Finanzvorstand, Stadt Osnabrück), Carl-Christian Homann (Projektleiter, Kögel Bau), Frank Kögel (Geschäftsführer, Kögel Bau), Monika Kruse (Oberbauleitung Straßenbau, Stadt Osnabrück), Ralf Spicker (Leiter Kanalbau, SWO Netz GmbH), Heinz-Werner Hölscher (Geschäftsführer SWO Netz GmbH) und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. © Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert lobte bei einem gemeinsamen Ortstermin das Baustellenmanagement vor Ort: „Das Zusammenspiel aller Beteiligten läuft vorbildlich, an dieser Großbaustelle werden wir uns auch in Zukunft ein Beispiel nehmen.“

Die Arbeiten in der Rheiner Landstraße waren erforderlich, damit das neu geplante Baugebiet am Finkenhügel entstehen kann. Die Kanäle im Untergrund der Rheiner Landstraße aus den Jahren 1912 bis 1956 hatten jede Zukunftsfähigkeit verloren. Eine gute Gelegenheit, auch gleich die Fahrbahn, die Geh- und Radwege und die Parkstände zu erneuern. Für die Straßenbauarbeiten erhält die Stadt Osnabrück eine Förderung in Höhe von rund 50 Prozent nach GVFG (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse.

Anwohner hatten zunächst befürchtet, auch durch die Umleitungs- und Ausweichverkehre über Gebühr belastet zu werden und dies auch in Anwohnerversammlungen zum Ausdruck gebracht. „Wir haben von Anfang an den intensiven Dialog und Austausch mit den Anliegern gesucht – nicht nur in drei großen Versammlungen, sondern auch in direkten Gesprächen mit den Gewerbetreibenden, den Schulen, den Kindergärten und der Synagoge“, sagte Griesert. Als die Arbeiten begannen, kam mancher ins Staunen: Es gab weder kilometerlange Staus, noch verirrten sich ständig Lkw in die engen Wohnstraßen auf der Suche nach dem richtigen Weg. Die Umleitungsstrecke wird gut angenommen.

„Außerdem hatten wir das Glück des Tüchtigen“, berichtet Heinz-Werner Hölscher, Geschäftsführer der Stadtwerketochter SWO Netz. „Zum einen gab es in der ganzen Bauzeit seit Juli 2019 nur zwei Schlecht-Wetter-Tage, zum anderen steht das Grundwasser an dieser Straße weit weniger hoch als gedacht. Das erleichterte die Tiefbauarbeiten.“

Doch nicht nur diese glücklichen Umstände trugen zum guten Gelingen bei: „Alles in allem war es bisher ein Bündel von verschiedenen Maßnahmen und Faktoren“, fasst Griesert zusammen. „Angefangen damit, dass wir uns von Beginn an eng mit den Gewerbetreibenden ausgetauscht haben bis hin zur engagierten Arbeit der beauftragten Baufirma Kögel.“ Die Zusammenarbeit mit der Bauleitung und Bauüberwachung der Baufirma sowie den betroffenen Anliegern gestaltete sich sehr gut. „Dies ist auch ein Ergebnis unseres optimierten Baustellenmanagementprozesses“, so der Oberbürgermeister, der auch Vorsitzender des Stadtwerke-Aufsichtsrates ist.

Aufgrund des guten Fortschritts der Arbeiten hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt Osnabrück im Mai beschlossen, einen ersten Teil des eigentlich erst für 2023 geplanten zweiten Bauabschnitts der Rheiner Landstraße zwischen Mozartstraße und An der Blankenburg vorzuziehen. Auch diese Arbeiten zwischen Mozartstraße und Am Finkenhügel laufen voll nach Plan und werden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Mehr Informationen sowie einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog gibt es unter www.rheiner-landstrasse.de.

Zahlen/Daten/Fakten zur Baumaßnahme Rheiner Landstraße:

  • 869 m neuer Schmutzwasserkanal (DN 200)
  • 869 m neuer Regenwasserkanal (DN 1000 – 1600)
  • 13.500 m3 Bodenaushub für den Kanalbau
  • 8200 m2 Fahrbahn (Asphalttrag-, Binder- und Deckschicht)
  • 8300 m2 Pflasteroberfläche Gehweg und Radweg sowie für Parkflächen
  • 880 m2 Bord – und Rinnenanlage
  • 51 Bäume wurden gesichert

www.osnabrueck.de

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