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08.03.2017

24. Kindertagesstättenplanung vorgestellt

Die Stadtverwaltung präsentiert die 24.  Kindertagesstättenplanung, mit der die aktuelle Situation der Betreuungsangebote in Krippen, Kindergärten und Horten analysiert wird. Ziel ist, eine bestmögliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, wohnortnahe Angebote anzubieten und die Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege zu fördern. Osnabrück ist eine wachsende Stadt. Dadurch und durch den größeren Bedarf beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden mehr Betreuungsplätze benötigt. Vorstand Wolfgang Beckermann fasst die Situation in Osnabrück zusammen: „Bei der Betreuung von Kindern von null bis sechs Jahren ist Osnabrück gut aufgestellt. Eine Lücke gibt es bei Kindern im Grundschulalter.“

Die Zahlen im Überblick:

Insgesamt stehen 7.063 Betreuungsangebote in Krippen, Kindergärten, Horten und bei Tagespflegepersonen zur Verfügung (Stichtag 1.10.2016). 2015 waren dies noch 6.839 Plätze. Die Versorgungsquote von Kindern von 0 bis unter drei Jahren liegt zum Stichtag 1.10.2016 bei 57,2 Prozent, dies entspricht 1.609 Plätzen. Bei den Kindern im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt liegt die Versorgungsquote bei 93 Prozent.
 
Bei der Betreuungsdauer geht der Trend zu einer weiteren Verlängerung: Die durchschnittliche Betreuungszeit im Elementarbereiche ist leicht gestiegen und beträgt 7,48 Stunden (2010: 6,3 Stunden).
 
Für die Betreuung von Kindern im Grundschulalter standen zum Stichtag insgesamt 1.295 Hortplätze in 22 Einrichtungen zur Verfügung. An vielen Standorten reichen die vorhandenen Hortplätze nicht aus. So besteht bei Schuleintritt im Vergleich zur Kindergartenbetreuung ein Defizit von 1.055 Plätzen. Auf Grundlage eines Ratsbeschlusses von 2012 soll ein weiterer Hortausbau (über 40 Plätze) nicht fortgeführt werden. Es wird ein Ausbau der Grundschulen in Ganztagsschulen befürwortet. Die Versorgungsquote der Kinder im Grundschulalter (sechs bis zehn Jahre) liegt mit 19,23 Prozent schon etwas höher als im Vorjahr (17,72 Prozent). „Dies liegt an neu geschaffenen Angeboten in kooperativen Horten, um das Defizit zumindest etwas abfangen zu können“, so Helmut Tolsdorf, Leiter des Fachdienstes Kinder.
 
Die ausführliche Kindertagesstättenplanung steht hier zum Herunterladen bereit.



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