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Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema SEK-I - Zukunft Schule 2020-2030

Zukunft Schule in Osnabrück

Warum verändert die Stadt die Schullandschaft?

Chancengleichheit durch Bildungsteilhabe und die Bekämpfung von Kinderarmut sind ein strategisches Ziel der Stadt Osnabrück. Um diese Ziele mit Leben zu füllen, macht sich die Stadt auf den Weg, ein ausgewogenes und differenziertes schulisches Angebot für alle Schülerinnen und Schüler zu schaffen. Dieses Angebot soll sich durch eine große Durchlässigkeit auszeichnen und allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, an ihren individuellen Stärken und Schwächen zu arbeiten und dabei optimale Bedingungen vorzufinden.

Was ändert sich an der Schullandschaft?

Deshalb hat der Rat der Stadt Osnabrück im Juni 2019 tiefgreifende Veränderungen der Schullandschaft beschlossen. Der Rahmenbeschluss wirkt sich auf die Sekundarstufe I (SEK-I), also die Klassen 5 bis 10, aus. Ziel ist es, die Osnabrücker Schullandschaft zukunftsfähig zu machen. Der Ratsbeschluss umfasst drei Bereiche, die in direktem Zusammenhang zueinander stehen – die „Neue Schule“ am Standort Innenstadt, die Umwandlung der Realschulen in Oberschulen und der Bau einer weiteren integrierenden SEK-I-Schule.

Auf dieser Seite erklären wir die Schulentwicklungsplanung und wie die einzelnen Entscheidungen zusammenhängen.

Zum Herunterladen: politische Beschlüsse auf einen Blick


1. Was ist die „Neue Schule“ und warum richtet die Stadt sie ein?

Die Stadt errichtet die „Neue Schule“ in der Innenstadt zum Schuljahr 2021/2022 als vierzügige inklusive Oberschule mit einem inhaltlichen Schwerpunkt auf dem Bereich Berufsorientierung. Diese Entscheidung hat direkte Auswirkungen auf vier weitere Schulen: Die Möser-Realschule läuft mit Errichtung der „Neuen Schule“ aus. Dasselbe gilt für die Hauptschule Innenstadt. Die Felix-Nussbaum-Schule wäre nach dem Auslaufen der Hauptschule Innenstadt die letzte Hauptschule in Osnabrück und damit verpflichtet gewesen, alle Schülerinnen und Schüler aufzunehmen, die eine Hauptschule anwählen. Aus diesem Grund läuft auch die Felix-Nussbaum-Schule aus. Die Schule an der Rolandsmauer, bisher eine zweizügige Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, wird als einzügige Förderschule auf dem Campus der „Neuen Schule“ weitergeführt. Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf, die nicht die Förderschule besuchen, werden inklusiv – also in allen Regelschulen – beschult.


2. Warum wandelt die Stadt die Realschulen in Oberschulen um?

Das Auslaufen der Hauptschule Innenstadt und der Felix-Nussbaum-Schule als einzige Hauptschulen führt dazu, dass neben der „Neuen Schule“ mindestens eine weitere Oberschule geschaffen werden muss. Hintergrund ist, dass bei Bestehen nur einer Oberschule alle Schülerinnen und Schüler, die sich dort anmelden, auch aufgenommen werden müssten. Nach intensiven Debatten hat der Rat der Stadt mit großer Mehrheit entschieden, alle Realschulen in Oberschulen umzuwandeln. Die Umwandlung wird gleichzeitig mit der Eröffnung der „Neuen Schule“ zu Beginn des Schuljahres 2021/2022 stattfinden. Umwandlung zum Schuljahr 2021/2022 bedeutet konkret, dass ab diesem Schuljahr mit Klasse 5 aufsteigend die Schulen als Oberschulen geführt werden. Die Schülerinnen und Schüler, die vor 2021 im Jahrgang 5 eingeschult werden, werden weiterhin als Hauptschüler beziehungsweise Realschüler beschult.

Zum Herunterladen: Ratsbeschlüsse auf einen Blick


3. Warum wird es ab dem Schuljahr 2026/2027 einen weiteren Schulstandort geben?

Angesichts steigender Schülerzahlen muss ab 2026 weiterer Schulraum geschaffen werden. Deshalb will die Stadt bis dahin einen weiteren Schulstandort, ebenfalls in einer integrierenden Schulform, errichten. Dieser soll, um eine gleichmäßige Verteilung integrierender Standorte zu gewährleisten, im Süden der Stadt entstehen, beispielsweise am Standort der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule. Nach den Plänen der Verwaltung soll der neue Standort fünfzügig sein. Die Entscheidung über die Schulform wird im Frühjahr 2025 auf Grundlage einer Elternbefragung getroffen.

Weitere Details werden ergänzt, nachdem weitere politische Entscheidungen getroffen wurden.


www.osnabrueck.de

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