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Programm 2018 des „Forums Zeitgeschichte – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich“

ismus, den Zweiten Weltkrieg mit seinen Ursachen und Folgen und die Nachkriegszeit zu sprechen. Treffpunkt ist in der Regel jeweils einmal im Monat mittwochs um 10.30 Uhr das Kulturgeschichtliche Museum des Museumsquartiers Osnabrück. Der Eintritt ist frei.                            

Auch Schulklassen, die Interesse an bestimmten Themen haben, sind herzlich willkommen. Aus organisatorischen Gründen wird darum gebeten, sich frühzeitig mit dem Kulturgeschichtlichen Museum unter Telefon 0541 323-2207 in Verbindung zu setzen.

Weitere Informationen zum Arbeitskreis sind unter der Telefonnummer 0541 323-4435 (montags und mittwochs) und per E-Mail heese(at)osnabrueck.de erhältlich.

Mittwoch, 20. Juni, 10.30 Uhr
Der Mittwoch, 20. Juni, stehen  „Besatzungskinder“ im Fokus: Zu den konkreten Folgen der Besetzung Deutschlands durch alliierte Truppen nach dem Zweiten Weltkrieg gehören bundesweit ca. 250.000 Kinder. Diese kamen sowohl durch sexualisierte Gewalt als auch durch freiwillige Begegnungen und Freundschaften zur Welt. Der Stereotyp des deutschen „Frauleins“ ist bis heute in aller Munde. Auch „deutsche“ Besatzungskinder entstanden während der Okkupation europäischer Staaten durch die deutsche Wehrmacht zwischen 1939 und 1945. Alle „Besatzungskinder“ vereint die weitgehende Tabuisierung ihrer Geschichte.

Mittwoch, 22. August, 10.30 Uhr
Mittwoch, 22. August, ist das Thema „Frieden. Herausforderungen und Verpflichtung für Europa“ Mittelpunkt des Forums: Im Rahmen des „European Cultural Heritage Year 2018“ veranstalten Jugendliche aus ganz Europa in Osnabrück ein „Labor Europa“. Gemeinsam mit Kriegskindern aus Osnabrück und Umgebung besteht in der Veranstaltung die Gelegenheit, sich zwischen Jung und Alt über das Erinnern an unterschiedliche Phasen der europäischen Geschichte auszutauschen und davon ausgehend über Impulse für die Zukunft Europas nachzudenken.

Mittwoch, 12. September, 10.30 Uhr
Am Mittwoch, 12. September, findet sich „Zeit zum Filmen - Das Osnabrücker Medium-Terzett auf Reise durch die Welt“: Wilfried Witte ist das letzte Mitglied des in den 1960er Jahren in Voxtrup gegründeten „Medium-Terzetts“. Das Osnabrücker Trio war ein kultureller Botschafter für die noch junge Bundesrepublik Deutschland. Während zahlreicher Auslandsreisen hatte Wilfried Witte Gelegenheit, seinem – nach der Musik – zweitwichtigsten Hobby zu frönen: dem Filmen. Aus seinem reichen Fundus stellt er einige Filmsequenzen vor.

Mittwoch, 17. Oktober, 10.30 Uhr
Am Mittwoch, 17. Oktober, ist das Thema des Forums „‚West‘ und ‚Ost‘ verbinden – 30 Jahre Partnerschaft Osnabrück-Greifswald“: 1988 – kurz vor dem Fall der „Mauer“ und des „Eisernen Vorhangs“ – gründeten Osnabrück und Greifswald gemeinsam eine Städtepartnerschaft. Es wird nach den persönlichen Erfahrungen mit dieser kommunalen Initiative gefragt sowie nach ihrer aktuellen Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger in den beiden Städten.

Mittwoch, 14. November, 10.30 Uhr
„Sport und Vereinswesen in der Nachkriegszeit“ werden am Mittwoch, 14. November, thematisiert: Beim moralischen Wiederaufbau Deutschlands nach der NS-Zeit spielten Vereine und insbesondere Sportvereine eine wichtige Rolle. Nach der erzwungenen „Volksgemeinschaft“ boten sie mit ihren Veranstaltungen und Feiern einen Raum, um „zwanglos“ zusammenzukommen. Der Blick auf die eigene Rolle vor 1945 wurde dabei allerdings vollständig ausgeblendet.

Planungstreffen

Mittwoch, 12. Dezember, 10.30 Uhr
Am Mittwoch, 12. Dezember findet ein „Planungstreffen und ‚Weihnachtsfeier‘“ statt: Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen treffen sich in gemütlicher, vorweihnachtlicher Atmosphäre, um die Veranstaltungen der vergangenen Monate noch einmal Revue passieren zu lassen und gemeinsam die neuen Themen für das nächste Jahr zu besprechen.

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Kontakt:

Dr. Thorsten Heese
Telefon: 0541 323-4435
(nur montags und mittwochs)
heese(at)osnabrueck.de


www.osnabrueck.de/kgm

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