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Stadtentwicklungsprogramm Osnabrück

Wie wollen wir zukünftig in Osnabrück leben, wohnen und arbeiten?

Erkennen. Erhalten. Entwickeln.

Die Stadt erstellt unter diesem Leitmotiv bis zum Sommer 2023 ein Stadtentwicklungsprogramm.  Gemeinsam mit der Stadtöffentlichkeit, der Verwaltung, Schlüsselpersonen und -institutionen, der Region sowie der Politik möchten wir die Stärken und Schwächen von Osnabrück kennenlernen, um daraus zu lernen: Welche Schätze gilt es zu wahren und wo besteht Entwicklungsbedarf?

Auf dieser Seite können Sie sich kontinuierlich über den Prozess und die Hintergründe zum Stadtentwicklungsprogramm informieren.

Wir bedanken uns bei den rund 4.000 Osnabrückerinnen und Osnabrückern für die Teilnahme an der Online-Dialog!

Was ist ein Stadtentwicklungsprogramm (STEP)?

  • Ein STEP befasst sich mit der mittel- bis langfristigen Entwicklungsperspektive einer Stadt: Wo und wie soll Siedlungsentwicklung in den kommenden 15 Jahren stattfinden? Welche grundsätzlichen Prinzipien und Empfehlungen sollen verfolgt werden?
  • Das STEP bringt vorhandene Konzepte und Planungen zusammen und berücksichtigt die sich verändernden Rahmenbedingungen. Ziel ist eine integrierte und nachhaltige Siedlungsentwicklung: Welche Konzepte und Planungen mit räumlichem Bezug liegen vor? Welche Konzepte müssen aktualisiert werden und wo fehlen bisher Aussagen? Welche Konflikte und Synergien entstehen durch vorhandene Konzepte und wie können diese vermieden bzw. davon profitiert werden? Welche Rahmenbedingungen haben sich geändert? Was sind die Stärken und Schwächen von der Stadt Osnabrück?
  • Das STEP ist ein stadtplanerisches Steuerungselement, um im Sinne einer Gesamtstrategie Entwicklungsschwerpunkte und Leitlinien für Osnabrücks räumliche Stadtentwicklung zu setzen: Zu welchen Themen und Orten sollen in den nächsten 15 Jahren Schwerpunkte gesetzt werden?

Wieso erstellt Osnabrück ein Stadtentwicklungsprogramm?

Im Januar 2019 hat der Stadtrat einen Beschluss gefasst und die Verwaltung beauftragt ein integriertes Stadtentwicklungsprogramm zur optimierten Flächennutzung vorzulegen.

Durch die gesellschaftlichen und klimatischen Veränderungen wird Planung immer komplexer. Der Klimawandel und die Klimaanpassung sind heute oberste Zielsetzung bei der Stadtentwicklung. Der demografische Wandel sowie die Individualisierung und Pluralisierung der Gesellschaft bringen neue Anforderungen mit sich. Die Mobilitätswende gilt es zu begleiten und Versorgungsinfrastrukturen zu sichern. Vor dem Hintergrund der Flächenknappheit entstehen immer wieder Nutzungskonflikte und die Innenentwicklung bringt Auseinandersetzungen in den bestehenden Nachbarschaften mit sich.

Auch in Osnabrück wird das deutlich. Um der steigenden Wohnraumnachfrage nachzukommen, wurde bereits innerhalb der letzten fünf Jahre Planungsrecht für mehrere tausend Wohnungen geschaffen. Während der Bearbeitung sind in vielen Bereichen der Stadtplanung Konflikte und Fragen auftreten: Soll eine Fläche für Wohnen oder Gewerbe genutzt werden? Wo soll Freiraum gesichert und entwickelt werden? Was ist wichtig für das Wohnumfeld, wie wird und kann es sich verändern? Kann der bestehende Straßenraum die Mehrverkehre tragen? Welche Kriterien an Baukultur und Energiestandards werden gesetzt?... Die Liste ist lang.

Die Stadt Osnabrück hat sich daher mit dem Ratsbeschluss von Januar 2019 dazu entschieden, ein Stadtentwicklungsprogramm aufzustellen, um für das gesamte Stadtgebiet eine Entwicklungsperspektive zu erstellen, die Entscheidungsprozesse zur räumlichen Entwicklung transparent macht.  

Erkennen. Erhalten. Entwickeln: Die Phasen des STEP

Unter dieser Prämisse soll innerhalb von zwei Jahren das Stadtentwicklungsprogramm erarbeitet und anschließend umgesetzt werden. Im Sommer 2021 ist das STEP Osnabrück gestartet und soll im Sommer 2023 abgeschlossen werden. Es gibt in diesem Zeitraum verschiedene Bearbeitungsstufen und Formen der Öffentlichkeitsbeteiligung.

  • Phase 1: Bestandsaufnahme und Online-Dialog 1
    Im Sinne des „Erkennens“, dient die erste Phase der Grundlagenermittlung. Es wurden Fachgespräche geführt sowie Konzepte und aktuelle Planungen gesichtet.
    Um mehr über die Besonderheiten der Stadt zu erfahren, fand ein erster Austausch mit der Öffentlichkeit als Online-Dialog statt.

    Hier finden Sie die Ergebnisse der Onlinebefragung
     
  • Phase 2: Leitmotiv, Leitziele und Handlungsfelder und Stadt-Dialog 1
    In der aktuellen Phase werden Leitziele formuliert und konkrete Handlungsempfehlungen sowie Maßnahmen abgeleitet. Es finden Rückkopplungen mit Verwaltung, Politik und dem Umland statt. Die Ergebnisse aus dem Freiraumentwicklungskonzept und dem Grüne Finger Projekt der Hochschule Osnabrück werden gesichtet. Im Herbst 2022 werden die Ergebnisse der Bestandsaufnahme, des Online-Dialogs 1 und die Zwischenergebnisse mit der Öffentlichkeit diskutiert.

Bisherige Termine

  • Online-Dialog 1 vom 9. bis 30. April 2022
  • Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 21. April 2022; Beschlussvorlage
  • Regionalforum am 11.05.2022
  • Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt am 23. Juni 2022; Beschlussvorlage

Nächste Termine

  • Jugendwerkstatt, Ende September (genauer Termin noch offen)
  • Stadt-Dialog 1, Oktober (genauer Termin noch offen)
  • Online-Dialog 2, Winter 2022/23

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Projektleitung und Ansprechpartner

Stadt Osnabrück
Referat Nachhaltige Stadtentwicklung
Sachgebiet Gesamtstädtische Planung
Dominikanerkloster | 1. Obergeschoss
Hasemauer 1 | 49074 Osnabrück
Postfach 44 60 | 49034 Osnabrück

Gesamtstaedtische.Planung(at)osnabrueck.de
www.osnabrueck.de/stadtplanung

Fachliche Bearbeitung:

BPW Stadtplanung
Baumgart Lemke Schlegelmilch
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Ostertorsteinweg 70-71
28203 Bremen
www.bpw-stadtplanung.de
Ansprechpartner: Frank Schlegelmilch, Charlotte Herbst, Claudia Dappen

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www.osnabrueck.de

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