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20.08.2019

Stadt Osnabrück fördert Projekte im Quartier

Der Rat der Stadt Osnabrück hat entschieden, Fördermittel für Kleinprojekte der Quartiersarbeit und Quartiersentwicklung zur Verfügung zu stellen. Ziel ist es, Quartiersbewohnerinnen und -bewohner an einer zukunftsfesten Gestaltung ihres Stadtteils zu beteiligen. Für die Vergabe der Mittel in Höhe von 10.000 Euro jährlich hat die Stadt nun einen Rahmen geschaffen.

„Die Menschen, die im Quartier leben, sind Expertinnen und Experten für die Themen, die dort wichtig sind und angepackt werden müssen“, sagt Ulrich Freisel, Leiter des Fachdienstes Bürgerengagement und Seniorenbüro. „Mit der Förderung können wir Konzepte, Projektideen und andere Aktivitäten relativ unbürokratisch und niedrigschwellig unterstützen.“ So sollen das Engagement gestärkt und zivilgesellschaftliche Gruppen, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen besser vernetzt werden. Die Fördersumme liegt zwischen 500 und 2.500 Euro je Projekt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Förderung zu erhalten. So werden beispielsweise Projekte unterstützt, die bürgerschaftliches Engagement aktivieren, die Kommunikation und Vernetzung im Quartier fördern oder das Zusammenleben und die Integration stärken. Hinzu kommen Projekte, die nachbarschaftliche Beziehungen oder die Stadtteilkultur stärken, generationenverbindende Veranstaltungen organisieren oder die Identifikation mit dem Quartier fördern. Auch die Schaffung eines zukunftsfähigen, generationengerechten und barrierefreien Wohnstandortes, die Belebung von Begegnungsorten im Quartier und die Verbesserung von Gesundheit, Bewegung und Mobilität können gefördert werden. „Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Zielgruppe 60 Plus, weil wir glauben, dass hier ein hohes Potenzial für Engagement liegt“, erklärt Freisel. „Hinzu kommt die Zielgruppe 75 Plus, bei der insbesondere der Wunsch besteht, möglichst lange eigenständig leben und wohnen zu können.“

Alle Maßnahmen müssen einen Stadtteilbezug haben und auf dem Gebiet der Stadt Osnabrück ausgeführt werden. Zielgruppe können grundsätzlich alle Bevölkerungsgruppen im Quartier sein, der Schwerpunkt soll jedoch die altersgerechte Quartiersentwicklung und der Schutz vor Einsamkeit und Unterversorgung im Alter sein. Außerdem sollen Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers an der Projektentwicklung, insbesondere aber an der Umsetzung beteiligt sein. Die Förderung ist beispielsweise für Sachkosten wie Verbrauchsmaterialien und Öffentlichkeitsarbeit, aber auch für Aufwandsentschädigungen wie beispielsweise Fahrtkosten bestimmt. Um Geld zu erhalten, muss mindestens einen Monat vor Projektbeginn ein Antrag gestellt werden.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Körperschaften wie Vereine sowie Verbände, Kirchengemeinden und Einrichtungen. Wer als Einzelperson, Initiative oder Interessenvertretung ein Projekt starten möchte, sollte den Antrag in Kooperation mit einer antragsberechtigten Institution stellen. Anträge können formlos schriftlich im Seniorenbüro der Stadt, Bierstraße 32a, abgegeben werden. Ansprechpartnerinnen sind Anette Herlitzius und Britta Apel. Einen Förderantrag zum Ausfüllen und Ausdrucken gibt es im Internet unter www.osnabrueck.de/quartiersarbeit.


www.osnabrueck.de

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