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22.10.2019

Musiker Tommy Schneller nimmt am Angebot „Clever heizen“ teil

Die Heizung ist eines der Dinge im Haus, denen man oft erst Beachtung schenkt, wenn sie mal ausfallen. Dabei kann es sich lohnen, sich um sie zu kümmern. Das hilft dem Geldbeutel und auch der Umwelt. Der bekannte Osnabrücker Musiker Tommy Schneller nimmt das Angebot „Clever heizen“ wahr und lässt seine Heizungsanlage und seinen Energieverbrauch kostengünstig und unabhängig checken.

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(2019 10 21 schneller heizung) Thomas Schmitt, Architekt und Berater der Verbraucherzentrale Niedersachsen, untersucht die Heizung des bekannten Osnabrücker Musikers Tommy Schneller (rechts); © Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

Thomas Schmitt, Architekt und Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen, sieht sich die Anlage an und prüft, welche Verbesserungen möglich sind. Bis zu zwei Stunden kann die Analyse vor Ort dauern. Er sichtet die Heizungsanlage und prüft, ob sie optimal eingestellt ist, ob die Anlage oder Anlagenteile erneuert werden sollten und welche weiteren Verbesserungsmaßnahmen sinnvoll sind. Im Nachgang bekommt Tommy Schneller einen Kurzbericht zugestellt, der Ergebnisse der Analyse und Handlungsempfehlungen enthält. 

Tommy Schnellers Heizung ist zehn Jahre jung und sein Strom- und Gasverbrauch hält sich in Grenzen. Verbesserungspotenzial gibt es trotzdem: „Die Warmwasserrohre im Keller sind teilweise nicht gedämmt“, sagt der Energieberater. „Das kann man leicht selbst beheben. Sonst heizen die Rohre den Kellerraum, das muss ja nicht unbedingt sein.“ Im Baumarkt gibt es auch für die Ecken passende Teile. Weiterhin empfiehlt Thomas Schmitt, die Kellerdecke zu dämmen. „Die Wärme aus den Wohnräumen geht dann nicht über die ungedämmte Kellerdecke verloren.“ Mit Dämmung bleiben die Füße warm, das findet auch Tommy Schneller gut.  

Dem bekannten Osnabrücker Musiker ist es wichtig, Energie zu sparen. „Nicht nur wegen des Geldes. Geld zu sparen ist schön, aber man muss heutzutage schon dumm sein, wenn man nichts für den Klimaschutz tun möchte.“ Daher will er jetzt den Tipps des Energieberaters folgen und unter anderem auch seine Haustür auf Schwachstellen untersuchen. 

„Clever heizen!“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Verbraucherzentrale Niedersachsen, der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen und der Stadt Osnabrück. Ziel ist es, den Energieverbrauch der Heizungsanlagen und damit auch die Heizkosten zu senken. 

Detlef Gerdts, Leiter des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz bei der Stadt Osnabrück, beschreibt die Vorteile: „Eine Beratung im Rahmen der Kampagne ‚Clever heizen‘ ist für Hauseigentümer immer ein sinnvoller Schritt in Richtung einer klimaschonenden Beheizung ihres Gebäudes. Denn um Verbesserungen an der Heizungsanlage vorzunehmen, ist erstmal eine Bestandsaufnahme nötig.“ 

Noch bis zum 22. November können sich Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern aus der Stadt Osnabrück für eine Beratung anmelden. „Wir nehmen nicht nur die Anmeldungen entgegen, sondern stehen auch für Fragen zum Beratungsangebot gern zur Verfügung“, so Nele Schapher vom Fachbereich Umwelt und Klimaschutz der Stadt Osnabrück. 

Anmeldungen sind telefonisch unter 0541 323-3173 oder per E-Mail an umwelt(at)osnabrueck.de möglich. Für die Beratung wird ein Eigenanteil von 30 Euro erhoben. Der eigentliche Wert der Beratung liegt bei circa 220 Euro. Die Beratungen sind Bestandteil der Energieberatung der Verbraucherzentrale und werden gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


www.osnabrueck.de

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