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05.11.2021

Lebensretter Abbiegeassistent: Weitere Fahrzeuge der Stadt erhalten Assistenzsysteme

Schwächere Verkehrsteilnehmer können beim rechts abbiegen von Lastkraftwagen schnell übersehen werden. Jährlich sterben bei solchen Unfällen Radfahrer, die sich im sogenannten toten Winkel befinden. Zur Vermeidung solcher Unfälle tragen Abbiegeassistenzsysteme bei. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bietet ein Förderprogramm an, in dem die freiwillige Nachrüstung von Fahrzeugen mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen bezuschusst wird. Der Stadt Osnabrück wurde auch in diesem Jahr für die Nachrüstung von insgesamt 20 Nutzfahrzeugen eine Förderung bewilligt. Eingesetzt werden die Fahrzeuge im Bereich der Feuerwehr sowie des Osnabrücker ServiceBetriebs (OSB).

Lebensretter Abbiegeassistent: 20 weitere Fahrzeuge der Stadt erhalten Assistenzsysteme, dies betrifft auch Fahrzeuge der Feuerwehr. Foto: Feuerwehr Osnabrück

Abbiegeassistenzsysteme überwachen den Bereich neben dem Lkw und warnen den Fahrer, wenn sich Verkehrsteilnehmer im direkten Umfeld bewegen. Nach einer akustischen oder optischen Warnung kann der Fahrer einen Bremsvorgang einleiten. Abbiegeassistenzsysteme helfen so Unfälle zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Osnabrücker ServiceBetrieb
Im Fuhrpark des OSB sind aktuell 39 von insgesamt 49 Lkw über 3,5 Tonnen mit Abbiegeassistenten ausgerüstet. 29 dieser Fahrzeuge sind Müllfahrzeuge. Zusätzlich verfügen alle Lkw sowie Kehrmaschinen über ein Kamerasystem zur Rückraumüberwachung. Die Müllfahrzeuge und Lkw sind mit Arbeitsscheinwerfern zur Radspurausleuchtung ausgestattet, damit insbesondere die kritischen Seitenbereiche zusätzlich beleuchtet werden.

Feuerwehr
Bei der Feuerwehr sind insgesamt 20 von 114 Fahrzeugen mit Abbiegeassistenten ausgestattet. Weitere Umrüstungen von Fahrzeugen insbesondere über 7,5 Tonnen sind vorgesehen.

Stadtwerke
Auch 49 E-Gelenkbusse der Stadtwerke sind und werden mit einem integrierten Kamerasystem mit optischem Signal ausgestattet, das das Erkennen von Radfahrern und Fußgängern verbessert. Bewährt sich das System im täglichen Betrieb, dann sollen auch die 13 E-Gelenkbusse der ersten Charge nachgerüstet werden.

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