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09.04.2019

Informationstafel erinnert an britische Garnison

Osnabrück und Großbritannien verbindet viel. An die Zeit der britischen Garnison erinnert jetzt eine Informationstafel auf dem Gelände der ehemaligen Winkelhausenkaserne. Bereits 2016 hatte der Rat der Stadt Osnabrück angeregt, Orte, an denen die britische Garnison stationiert war, in Erinnerung zu halten. Die erste dieser Tafeln wurde auf dem Gebiet der ehemaligen Winkelhausenkaserne am Hafen feierlich von Bürgermeister Burkhard Jasper und dem Parademarshall der Royal British Legion, Peter Doyle, enthüllt.

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(2019 04 08 Tafel Winkelhausen RobertSchäfer 1 ) Bürgermeister Burkhard Jasper und Peter Doyle, Parademarshall der Royal British Legion; Foto: Robert Schäfer
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(2019 04 08 Tafel Winkelhausen RobertSchäfer 4 ) Eine Tafel erinnert an die Zeit als Osnabrück die größte britische Garnisonsstadt außerhalb der Inseln war. Foto: Robert Schäfer

Die britischen Streitkräfte kamen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nach Osnabrück. „Sie kamen als Befreier und gingen als Freunde“ hieß es schon bei der offiziellen Verabschiedung im Jahr 2008. Ihretwegen war Osnabrück die größte britische Garnisonsstadt außerhalb der Inseln. Zusammen mit der Buchveröffentlichung „Jeder 10. Osnabrücker war ein Engländer“ und der Benennung von Straßen soll die Informationstafel die Erinnerung an die britische Ära in der Stadt wachhalten.

Jasper erinnerte an die lange Verbindung zwischen Osnabrück und dem Vereinigten Königreich, die bis in die Zeit nach dem 30-jährigen Krieg zurückreicht. Als die britischen Truppen nach dem Zweiten Weltkrieg nach Osnabrück kamen, nahmen sie in der ehemaligen Wehrmachtskaserne am Hafen Quartier. Über die nächsten Jahrzehnte entwickelten sich viele freundschaftliche Beziehungen die bis heute anhalten. Die offene Art der Briten trug wesentlich dazu bei.   Gern wird sich auch an regelmäßige musikalische Veranstaltungen erinnert, zum Beispiel an die beliebte Parade „Freedom of the City“. Heute ist es die Städtefreundschaft mit Derby, die diese Verbindung aufrecht hält und weiterführt.

Auch Doyle freute sich, dass mit der neuen Tafel an eine interessante Zeit erinnert wird. „Ich habe selbst in der früheren Kaserne gedient“, berichtete er. „Dort, wo heute Kaffee ausgeschenkt wird, habe ich meinen Dienst verrichtet.“ Osnabrück war die letzte Station in seiner militärischen Karriere. Nach dem Abzug der Garnison blieb er mit seiner deutschen Ehefrau in Osnabrück.


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