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20.08.2020

Fahrplanwechsel nach den Sommerferien

VOS nimmt leichte Anpassungen am Liniennetz vor

Mit Wirkung ab Donnerstag, den 27. August 2020, dreht die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) einige wenige Stellschrauben, um das im Februar eingeführte Busnetz 2020 besser an den Bedürfnissen der Fahrgäste anzupassen. Nach den niedersächsischen Sommerferien werden Fahrgäste vor allem im Stadtgebiet Osnabrück sowie den VOS Teilgemeinschaften Wallenhorst, Süd und Nord Veränderungen wahrnehmen.

Im Stadtgebiet Osnabrück reagiert die VOS mit Taktanpassungen und Linienverzichten auf das Nutzungsverhalten der Fahrgäste. Zudem werden die Spätfahrten bis Mitternacht wieder ausnahmslos angeboten. Mit den neuen Ortslinien 511 bis 514 bekommen die Ortsteile in Wallenhorst jeweils eine eigene Linie. Die VOS Süd wartet mit der neuen Buslinie 436 von Dissen bis zur Loburg in Ostbevern sowie komprimierten Ortsfahrplänen auf. Im Norden wird die Verbindung von Nortrup nach Quakenbrück beschleunigt.

„Es war sehr spannend zu sehen, wie unsere Fahrgäste auf das neue Busnetz reagiert haben“, schaut Dr. Stephan Rolfes, Vorsitzender der VOS-Gesellschafterversammlung und Mobilitätsvorstand bei den Stadtwerken Osnabrück, auf die Einführung des Busnetz 2020 im Februar des Jahres zurück. „Wir haben mit den Neuerungen ein gutes und zeitgemäßes Angebot geschaffen, das von den Bürgerinnen und Bürgern in Osnabrück gut angenommen wurde.“ Kurz nach der Einführung war die VOS allerdings coronabedingt gezwungen, das Busangebot im Stadtverkehr stark zu reduzieren. „In den vergangenen Monaten mussten wir oft auf neue, zum Großteil unvorhersehbare Ereignisse reagieren“, blickt Dr. Rolfes zurück. Ab Donnerstag, den 27. August 2020 fährt die VOS ihr Angebot im Stadtverkehr wieder hoch: „Wir sind überaus glücklich, dass wir unseren Kunden die Vorteile des Busnetzes 2020 - wenn auch mit leichten Anpassungen - wieder anbieten können.“

VOS Osnabrück/Belm: Spätfahrten, Taktanpassungen und Linienverzicht

Das Busangebot im Stadtverkehr Osnabrück hatte zuletzt aufgrund des Corona-Virus deutliche Einschränkungen erfahren. „Den Busverkehr in dieser Zeit überhaupt in irgendeiner Form aufrecht zu erhalten, war ein wahrer Kraftakt“, stellt Rolfes fest. „Corona ist nach wie vor gegenwärtig und begleitet uns auch bei diesem Fahrplanwechsel.“ Deshalb seien neben den Fahrgastbegehren auch Umstände, die aus dem Coronavirus resultieren, für einige Änderungen verantwortlich. Dazu zähle die StadtBus-Linie 16, welche zunächst aufgrund aktuell geringer Nachfrage nicht bedient wird. „Fahrgäste können bis zur Wiederaufnahme auf die größtenteils parallel verkehrende StadtBus-Linie 17 ausweichen“, empfiehlt André Kränzke, Leiter des Verkehrsbetriebs bei den Stadtwerken Osnabrück. „Der Bereich des Wissenschaftsparks ist durch die Haltestellen der Linien M2, 11 und 17 auf der Natruper Straße angeschlossen.“

Um die Verkehrssicherheit im Bereich Hellern zu erhöhen, wird die Endhaltestelle der MetroBus-Linie M4 von der Großen Schulstraße zur Haltestelle „Kleine Schulstraße“ verlegt.

Darüber hinaus werden vor allem auf den MetroBus-Linien Taktanpassungen vorgenommen. Der Tagestakt endet demnach wochentags um zirka 19:30 Uhr, danach fahren die MetroBus-Linien im 20-Minuten-Takt. Der erste Anschlussknoten mit gesichertem Anschluss zum Umstieg am Neumarkt wird ab 22:30 Uhr gewährt.   

Zum Schuljahresbeginn halten die Stadtwerke Osnabrück im Stadtgebiet am Schulbusangebot von vor den Sommerferien fest. „Das Konzept hat zuletzt gut funktioniert“, erklärt Kränzke. „Wir beobachten nun genau, wie sich die Situation entwickelt und stehen dafür auch im ständigen Austausch mit den Osnabrücker Schulen“, versichert Kränzke „Bei Bedarf werden wir uns umgehend um Lösungen bemühen.“

Zum Fahrplanwechsel ist es den Stadtwerken wieder möglich, die Spätfahrten bis 0 Uhr anzubieten. „Wir freuen uns sehr, dass wir gerade noch rechtzeitig zum Fahrplanwechsel fertig geworden sind“, fasst Kränzke die Vorbereitungen zusammen. Der NachtBus-Verkehr hingegen bleibe, bis auf den NachtBus Melle, im gesamten VOS-Gebiet zunächst bis auf Weiteres ausgesetzt.

VOS Wallenhorst: neue Ortslinien 511-514 und Neuaufteilung der Linien 585 und 586

„Fahrplanwechsel heißt für die VOS Wallenhorst, dass die Linie 511 in ihrer ursprünglichen Form ausgedient hat“, so Stephan Reich, Leiter Marktbearbeitung. Das Fahrtenangebot bleibe aber wie bisher bestehen. „Neu ist, dass alle Wallenhorster Ortsteile ihre eigene Buslinie bekommen.“ So bedient die Linie 511 die Relation Hollage – Wallenhorst, die Linie 512 verkehrt von Wallenhorst über Lechtingen und Evinghausen nach Osnabrück und übernimmt dabei die beiden, bisher von der Linie 533 abgedeckten Fahrten ab Lechtingen, Gruthügel und Rulle, Kohkamp bis zum St. Angela in Osnabrück. Weiterhin fährt die Linie 513 zwischen Wallenhorst und Rulle und die Linie 514 bedient die Strecke Bramsche – Wallenhorst. „Die Neuordnung verschafft dem Busverkehr in Wallenhorst mehr Struktur, sodass unser Angebot insgesamt übersichtlicher wird“, erklärt Reich.

Zudem verkehrt von Montag bis Samstag die SchnellBus-Linie 585 umsteigefrei im 2-Stunden-Takt in weniger als einer Stunde von Osnabrück nach Damme. Die Fahrten, die zwischen Wallenhorst und Osnabrück nicht im Taktverkehr gefahren werden, übernimmt künftig die Linie 586.

VOS Süd: SchulBus-Linie 436 und komprimierte Ortsfahrpläne

Im Bedienungsangebot der VOS Süd gibt es, orientiert an den Schulzeiten in Nordrhein-Westfalen, erstmalig eine direkte Verbindung von Dissen über Bad Rothenfelde, Bad Laer und Glandorf zur Haltestelle Loburg in Ostbevern. „Die Linie 436 wird unser Fahrtenangebot in der VOS als zusätzliche Linie bereichern“, erklärt Harald Schulte, Geschäftsführung der VOS-Süd „So können wir den Schulstandort Loburg an unser VOS-Gebiet anbinden und dessen Erreichbarkeit innerhalb des Gesamtnetzes im südlichen Landkreis sicherstellen.“

Darüber hinaus gibt die VOS Süd neben dem altbewährten Fahrplanbuch 4 und dem Stadtfahrplan Georgsmarienhütte wieder Ortsfahrpläne aus – diesmal allerdings in komprimierter Form. Mit dem „Bäderfahrplan“ ist die RegioTakt-Linie 466 abgebildet. Dadurch werden die Kurorte Bad Rothenfelde, Bad Laer und Bad Iburg zum ersten Mal zusammengefasst in einem Ortsfahrplan abgebildet. Neben dem „Bäderfahrplan“ wird der Fahrplan der RegioTakt-Linie 475 als sogenannter „Klinikfahrplan“ ausgegeben. „Bei den vielen Halten an Klinikstandorten war dieser Name schnell gefunden“, berichtet Schulte lächelnd von der Namensfindung. Vervollständigt wird das Quartett durch die Ortsfahrpläne „Hagen a.T.W.“ und „Hasbergen – Gaste“, die gegenüber dem vergangenen Fahrplanwechsel unverändert aufgelegt werden.

VOS Nord: Beschleunigung auf dem Linienweg der 630

In der VOS Nord kommen Fahrgäste auf der Relation von Nortrup nach Quakenbrück künftig schneller ans Ziel: Die Linie 630 verzichtet nach den Sommerferien zumeist auf die Zwischenhalte in Klein und Groß Mimmelage und verkehrt auf direktem Wege zwischen den beiden Gemeinden.

Aktuelle Informationen – mit dem VOSpilot immer und überall

„Über die Neuerungen informieren wir unsere Kunden sowohl in verschiedenen Printformaten als auch immer aktuell über unsere digitalen Kanäle“, erklärt Werner Linnenbrink, Leiter Mobilitätsangebot bei den Stadtwerken Osnabrück. „Die für das Busnetz 2020 aufgelegten Taschenfahrpläne kamen bei unseren Kunden so gut an, dass wir sie direkt nochmal anbieten“, so Linnenbrink. „Aber auch die altbewährten Druckexemplare wie Fahrplanbücher, Liniennetzplan und Ortsfahrpläne kommen neu.“ Die Druckwerke stehen kostenlos im Mobilitätszentrum am Neumarkt, den Servicezentren am Nikolaiort und am Hauptbahnhof sowie in den Gemeinden der VOS zur Verfügung.

„Wir empfehlen aber immer auch unsere Onlinefahrplaninformation im Blick zu haben“, spielt Linnenbrink auf die VOS-Website www.vos.info und vor allem die Mobilitäts-App VOSpilot an. „Die App ist der schnellste und einfachste Weg, die optimale Busverbindung zu finden – und das sogar in Echtzeit.“ Das passende Busticket kann auch direkt digital als HandyTicket erworben werden. „Bargeldloses Bezahlen war nie wichtiger als jetzt. Und Zeit spart es auch noch,“ fasst Linnenbrink die Vorteile des digitalen Tickets zusammen.


www.osnabrueck.de

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