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Regionale Kooperation

Region

Osnabrück hat 2020 als Oberzentrum zur Stärkung der Region die Kooperation mit den benachbarten Landkreisen und Kommunen vertieft und ausgebaut.

Die Stadt Osnabrück steht nicht für sich allein. Sie arbeitet eng mit vielen Partnern zusammen – einer davon ist der Landkreis Osnabrück. In vielen Bereichen kann Osnabrück von seinen Nachbarn profitieren – und umgekehrt. Nicht jeder muss alles allein machen. Häufig gibt es Überschneidungen. In Wirtschaft und Finanzen, Bürger- und Ordnung (Stichwort Feuerwehr), in der Verwaltung, in Kultur und Tourismus, im Bildungssektor, im Umweltbereich, beim Thema Verkehr (Radschnellwege) oder auch beim gemeinsamen Gesundheitsdienst.

Es gibt mehr Kooperationen als man denkt. Bei einer Art „Inventur“ kam eine beeindruckende Aufstellung zustande. Die Bildungsregion zum Beispiel widmet sich dem Bildungsangebot für alle Menschen in Stadt und Landkreis.

Ein großes Thema, das sich für eine regionale Zusammenarbeit anbietet, ist tatsächlich das Thema Müll. 2016 wurde der Beschluss gefasst, mit dem Landkreis Osnabrück über eine öffentlich-private Gesellschaft zu verhandeln, die Sperrmüll und Bio-Abfall verwertet. AWIGO (Landkreis) und OSB (Stadt Osnabrück) sollen auf diesem Geschäftsfeld zusammenarbeiten.

Ziel des OSB in den Gesprächen mit der AWIGO war zu prüfen, wie Stadt und Landkreis an einer oder mehreren gemeinsamen Gesellschaften mit privaten Unternehmen beteiligt werden können. Diese Gesellschaften sollen über europaweite Ausschreibungen gefunden werden. Dieses Modell bietet die Chance, auf Aufgabenfelder Einfluss nehmen zu können, die bislang vollständig an private Unternehmen vergeben wurden, weil die Abfallmengen, die Stadt und Landkreis bisher vorhalten, nicht groß genug waren, um wirtschaftlich mitzuhalten. Voraussetzung ist, dass beide ihre Mengen an Sperrmüll und Bio-Abfall bündeln.

Die bisherigen Gespräche und Verhandlungen ergaben als bestmögliche Steuerungsmöglichkeit für ÖPP-Projekte die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft von Stadt und Landkreis Osnabrück, die wiederum jeweils die Geschäftsanteile der ÖPP-Gesellschaften für die Verwertung von Abfällen hält.


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