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Nachhaltige Mobilität

Mobilitat

Osnabrück ist 2020 auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität, die keine Bevölkerungsgruppen ausschließt und die regionale Verflechtungen im Blick hat, sichtbar vorangekommen.

Um das Strategische Ziel „Nachhaltige Mobilität“ erreichen zu können, hat die Stadt zwei Leitthemen benannt: Erstens sollen Anreize für eine umweltfreundliche Nahmobilität geschaffen werden. Dazu müssen entsprechende Wege für Fußgänger und gute Radwege gewährleistet oder noch geschaffen werden. Zweitens sollen Busse des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) die Fahrgäste nicht nur schneller, sondern auch günstiger ans Ziel bringen.

Um Fußgängern und Radfahrern direkte Wege zwischen der Innenstadt und landschaftlich geprägten Erholungsräumen im Umfeld bieten zu können, hat die Stadtverwaltung den Leitfaden „Grüne Hauptwege zur Naherholung“ erarbeitet. Dieser zielt auf die Interessen von Radfahrern, die ins Grüne wollen. Gut ausgebaute Wege sollen für das Fahrrad werben. Diese führen überwiegend durch grüne Landschaften. Wege zu Freizeitangeboten und Attraktionen im Umfeld der Osnabrücker Innenstadt sollen auf diese Weise selbst zu einem Faktor gesunden Lebens werden. Diese Aspekte sollen künftig im Landschaftsrahmenplan sowie bei Aktualisierungen des Flächennutzungsplans einbezogen werden.

Die Stadt bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern noch weitere Anreize, im Alltag das Rad zu nutzen. 2016 und 2017 wurden deshalb vermehrt Radwege, Radfahr- und Schutzstreifen sowie Fahrradstraßen gebaut beziehungsweise instandgesetzt. Beispiele finden sich an der Römereschstraße, der Hannoverschen Straße, der Knollstraße und der Oldenburger Landstraße.

Ein Projekt, das eine gute Radverkehrs-Infrastruktur besonders in den Vordergrund rückt, ist der Bau des Radschnellwegs zwischen Belm und Osnabrück, der noch in diesem Jahr beginnen soll. Auf der 6,2 Kilometer langen Strecke sollen Radfahrer auf vier Meter breiten Wegen fahren. Es wird eine durchgehende Beleuchtung geben sowie Reinigungs- und Winterdienste. Auf enge Kurven, Steigungen und lange Wartezeiten an Kreuzungen müssen sich Radfahrer dagegen nicht einstellen.

Neben attraktiven Radwegen ist ein gut ausgebautes, bezahlbares und barrierefreies öffentliches Personen-Nahverkehrsnetz besonders wichtig. Damit alle Bürgerinnen und Bürgern mit dem Bus fahren können, auch wenn sie körperlich beeinträchtigt sind, hat die Stadt 2016 vier Bushaltestellen in Haste und am Kurt-Schumacher-Damm barrierefrei umgebaut. 2017 werden voraussichtlich weitere 15 Haltestellen optimiert.

Zudem arbeiten die Kollegen von „Mobil>e Zukunft“, dem gemeinsamen Konzernprojekt von Stadt und Stadtwerken, daran, den öffentlichen Personen-Nahverkehr zu beschleunigen. „Der Bus ist dann attraktiver als das Auto, wenn er schneller ist“, sagt Katja Diehl vom Projekt „Mobil>e Zukunft. Sogenannte Vorrangschaltungen von Ampeln können Busse beschleunigen. Derzeit betrage die Durchschnittsgeschwindigkeit eines Busses im Stadtgebiet gerade einmal 17 Kilometer pro Stunde. „Wenn es gelingt, die Einfädelung in den fließenden Verkehr zu verbessern, können die Busse schneller ans Ziel kommen, ohne dass sie die Geschwindigkeit erhöhen“, so Diehl.


www.osnabrueck.de

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