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Chancengleichheit durch Bildungsteilhabe und Bekämpfung von Kinderarmut

Bildungsteilhabe

Osnabrück hat 2020 die Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche unabhängig von der kulturellen und sozialen Herkunft durch umfassende Bildungsangebote gestärkt. Die Umsetzung der Kinderrechte ist spürbar vorangekommen und die Stadt hat sich erfolgreich für die Förderung von Kindern und Jugendlichen in allen Lebenslagen eingesetzt, deren Lebenssituation sich dadurch messbar verbessert hat. Die Stadt hat substantielle Beiträge zur Bekämpfung der Folgen von Kinderarmut geleistet.

Ein Strategisches Ziel der Stadt Osnabrück ist, die Chancengleichheit für alle zu gewährleisten, indem sie die Teilhabe an Bildung fördert und Kinderarmut bekämpft. Folglich zielen die Angebote der Stadt darauf, insbesondere Kindern und Jugendlichen aus bildungsbenachteiligten, zum Beispiel finanziell schwachen oder zugewanderten Familien Perspektiven zu geben.

Die städtischen Kitas und Schulen mussten sich in den vergangenen Jahren auf eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von zugewanderten Kindern einstellen. 440 Kinder – neben Flüchtlingen auch Jungen und Mädchen aus EU-Ländern – sind im vergangenen Jahr nach Osnabrück gekommen. „Sprache ist die wesentliche Grundvoraussetzung für die Teilhabe an Bildung und Gesellschaft“ sagt Ute Tromp, Fachdienstleiterin Bildung der Stadt Osnabrück.

Diese erlernen Kinder ohne Deutschkenntnisse entweder in einer gesonderten Sprachlernklasse oder durch eine den Regelunterricht be-gleitende Sprachförderung. Damit Kinder von diesen Angeboten profitieren können, bietet die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAZ) eine Erstbera-tung für Eltern an. Das Beratungsangebot sowie die enge Kooperation mit den Schulen unterstützen die zugewanderten Familien dabei, sich zügig im Schulsystem zurechtzufinden.

Doch die RAZ macht noch mehr, um die Bildungsteilhabe zu verbessern. So werden an sechs Osnabrücker Grundschulen Kinder der vierten Klassen in Fördergruppen unterstützt. Zudem veranstaltet die Stadt zusammen mit der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung das Sommer-feriencamp „Sprache und Natur auf der Spur“, das Sprachkompetenzen dadurch stärkt, dass diese durch Erlebnisse in der Natur unterstützt werden.

Chancengerechtigkeit für Kinder und Jugendliche ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Die Stadt Osnabrück bemüht sich deshalb, eng mit den regionalen Bildungsakteuren zusammenzuarbeiten. So werden etwa Stiftungen gezielt angesprochen und einbezogen. Ein Beispiel für eine solche Zusammenarbeit zwischen Stadt, Schulen, Stiftungen und weiteren Bildungsakteuren ist das Diesterweg-Stipendium, das der Fachdienst Bildung zusammen mit der Friedel & Gisela Bohnenkamp-Stiftung umsetzt. Dieses Familien-Bildungsstipendium begleitet Kinder und ihre Familien beim Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule. Das Stipendium fördert seit dem Schuljahr 2015/16 Familien und soll bis mindestens 2019 weitergeführt werden.


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