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22.09.2016

Zwei neue Städtebotschafter für Angers und Çanakkale

Die Stadt Osnabrück entsendet in den nächsten Tagen zwei neue Städtebotschafter nach Frankreich und in die Türkei. Lennart Paul Rynio vertritt Osnabrück in Angers. Esra Sakinmaz wird neue Botschafterin in Çanakkale.

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(2016 09 24 staedtebotschafter sb) Lennart Rynio (rechts) reist in Kürze nach Angers, um dort ein Jahr als Städtebotschafter zu wirken. Esra Sakinmaz vertritt Osnabrück in Çanakkale. Gute Wünsche gab es von Jens Koopmann, Leiter des Städtepartnerschaftsbüros und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (links). Foto: Stadt Osnabrück / Silke Brickwedde

„Wir sind die einzige Stadt, die in einem solchen Umfang Botschafter entsendet und das teilweise schon seit mehr als 50 Jahren“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Die gute Tradition wird von uns immer wieder erneuert.“
 
Eigentlich sollte jetzt auch jemand nach Twer in Russland reisen. „Doch diese junge Frau hat kurzfristig einen Studienplatz angeboten bekommen“, erläutert Jens Koopmann, Leiter des Städtepartnerschaftsbüros. Gemeinsam mit Wolfgang Griesert fordert er junge Menschen auf, sich für die Stelle zu bewerben. Voraussetzung: Gute Russischkenntnisse in Wort und Schrift sowie Interesse für das russische Leben und die Kultur. Start könnte noch in diesem Jahr sein.
 
Esra Sakinmaz folgt ihrer Schwester Tugba in das Amt, die bereits 2012 Städtebotschafterin in Çanakkale war. Esra Sakinmaz ist gebürtige Osnabrückerin. Die 26-Jährige hat ihr Abitur am Gymnasium in der Wüste gemacht und verfügt über einen Bachelor-Abschluss im Bereich Wirtschaftsrecht. In ihrer Freizeit gibt sie FSJlern Türkisch-Unterricht. Sie sagt: „Çanakkale war immer attraktiv für mich.“
 
Lennart Paul Rynio, der am Sonntag nach Angers reisen wird, hat gerade sein Abiturzeugnis am Gymnasium Carolinum entgegengenommen. Der 18-Jährige interessiert sich sehr für Land und Leute in Frankreich und war bereits zum Austausch in Rennes. „Ich wollte nach dem Abitur gern nach Frankreich und ich finde, dieses Programm gibt dem Aufenthalt einen tieferen Sinn.“
 
Die Stadt Osnabrück hätte auch gern einen Botschafter nach Derby entsandt, doch die Stadt in Mittelengland verzichtet aus Kostengründen. „Wir haben einiges versucht, bisher aber erfolglos“, bedauert Jens Koopmann. Oberbürgermeister Griesert fügt jedoch hinzu: „Ein kleiner Funke Hoffnung ist noch da, das diese Stelle, die es seit 40 Jahren gibt, in Derby doch wieder besetzt wird.“ Für Daniel Hampton, der aktuell seine englische Heimat im Osnabrücker Rathaus vertritt, wird im Oktober ein Nachfolger kommen.



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