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07.02.2015

Zentrale Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 69. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz fand am Montag, 27. Januar 2014, auf dem Markt in Osnabrück die zentrale Gedenkfeier von Stadt und Landkreis Osnabrück für die Opfer des Nationalsozialismus statt.

2014 01 27 Gedenktag Opfer Nationalsoz.
(2014 01 27 Gedenktag Opfer Nationalsoz) Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Foto: © Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert als Präsident des veranstaltenden Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V. (LVO) mahnte: „Auschwitz wurde – wie Sara Kofmann sagte – zu ‚ein(em) Name(n) jenseits aller Benennung‘. Auch wenn der NS-Staat und seine Verbrechen 70 Jahre zurückliegen – es bleibt ein Grundsatz menschlicher Existenz, dass Geschichte Teil von uns ist. Denn nur wenn wir Vergangenes als etwas begreifen, das wir auf uns selbst beziehen, haben wir auch die Chance, daraus zu lernen.“

Nach einer Schweigeminute sang Kantor Baruch Chausskin in Vertretung von Rabbiner Moshe Bäumel das Kaddisch, die jüdische Totenklage.

Manfred Böhmer, Vorsitzender des Niedersächsischen Verbandes Deutscher Sinti, gedachte an der Stadtwaage den verfolgten und ermordeten Sinti.

Am 27. Januar, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz (1945), wird jährlich der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Die Veranstaltung gilt dem Andenken an all jene Menschen, die in den Konzentrationslagern und Euthanasieanstalten – auch im Osnabrücker Land – gequält und getötet wurden. Durch Erinnern kann den Opfern des NS-Terrors die ihnen geraubte Menschenwürde zurückgegeben werden. Zugleich setzt die Veranstaltung aber auch ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Fremdenhass und Antisemitismus.



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