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31.03.2017

VPAK wird mit Yilmaz-Akyürek-Preis geehrt

Im Friedenssaal des historischen Rathauses hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Verein zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien (VPAK) mit dem Yilmaz-Akyürek-Preis geehrt. Stellvertretend für den Verein waren dessen Vorsitzender Ramis Konya sowie zahlreiche Mitglieder anwesend. Griesert sagte: „Für die Chancengleichheit Osnabrücker Kinder und Jugendlicher ist der VPAK eine unverzichtbare, außerschulische  Institution, die aktuell über 600 Kinder und Jugendliche betreut. Damit ist der VPAK auch ein tragendes Element Osnabrücker Willkommens- und Anerkennungskultur.“

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(2017 03 30 Yilmaz Akyu rek Preis AngelavonBrill 13) Ramis Konya, Vorsitzender VPAK (ganz links) und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (hinten Mitte) mit den Mitgliedern des Vereins zur pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien. Foto: Angela von Brill

1981 haben Lehrende und Studierende der Universität, Beschäftigte der Stadtverwaltung, der Schulaufsicht und pädagogisches Personal den Verein  gegründet. Am Beginn stand eine nachmittägliche Hausaufgabenhilfe für 36 Kinder aus Zuwandererfamilien. Schwerpunkte der Anfangstätigkeiten des VPAK bildeten die Hausaufgabenhilfe für  Schüler und Deutschkurse für Frauen und Mütter mit Migrationshintergrund.

Mittlerweile trägt der Verein drei Kinderhorte, er begleitet Ferienmaßnahmen und sprachwissenschaftliche Projekte. Für eigene Sprachförderprojekte wird Unterrichtsmaterial entwickelt und es wurden Fachtagungen ausgerichtet.

2002 wurde dem VPAK der „Initiativpreis deutsche Sprache“ und 2007 durch das Bündnis für Demokratie und Toleranz ein Preis für sein ideenreiches und wirkungsvolles Beispiel zivilen Engagements verliehen. Bereits 1996 erhielt der VPAK den August-Fryen-Preis von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für sein engagiertes Bemühen.

„Der Verein wird finanziell unterstützt von der Stadt Osnabrück“, sagte Griesert. „ In den fast 40 Jahren seiner Tätigkeit hat er  sehr viele Kinder und Jugendliche, gerade auch die sogenannten Gastarbeiterkinder bei dem Erwerb der deutschen Sprache gefördert.“

 

 



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