Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Nachrichten

21.08.2018

Volkswagen-Standorte verlangen Förderung

Auf Einladung des Wolfsburger Oberbürgermeisters Klaus Mohrs trafen sich jetzt Vertreter der Städte Baunatal, Braunschweig, Emden, Hannover, Osnabrück und Zwickau mit dem Volkswagen-Vorstand für Personal und Organisation, Gunnar Kilian, um über für die deutschen Standorte der Marke Volkswagen relevanten Entwicklungen zu sprechen.

2018 Austausch Vertreter VW Sta dte StadtWolfsburg.
(2018 Austausch Vertreter VW Sta dte StadtWolfsburg) Vertreter der deutschen Städte, die Standorte der Marke Volkswagen sind, sowie Gunnar Kilian, Volkswagen Vorstand Personal und Organisation, trafen sich im Wolfsburger Rathaus zum Austausch: (v.li.) Christa Frenzel, Erste Stadträtin, Stadt Salzgitter; Silke Engler, Erste Stadträtin, Stadt Baunatal; Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent, Stadt Hannover; Klaus Mohrs, Oberbürgermeister, Stadt Wolfsburg; Gunnar Kilian, Volkswagen Vorstand Personal und Organisation; Ulrich Markurth, Oberbürgermeister, Stadt Braunschweig; Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister, Stadt Osnabrück; Bernd Bornemann, Oberbürgermeister, Stadt Emden; Dr. Pia Findeiß, Oberbürgermeisterin, Stadt Zwickau. Foto: Stadt Wolfsburg

Anlässlich des Gesprächs einigten sich die niedersächsischen VW-Standorte in einem gemeinsamen Schreiben an den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und seinen Stellvertreter Dr. Bernd Althusmann um ein Treffen zu bitten, um insbesondere über die zu erwartenden Gewerbesteuerausfälle wegen der Strafzahlung von VW an das Land Niedersachsen zu sprechen. Sie bekräftigten die bereits zuvor gestellte Forderung, dass mit einem Teil der Bußgeldmilliarde gezielt Projekte in den niedersächsischen VW-Standorten gefördert werden, etwa Ladeinfrastruktur für E-Mobilität oder Glasfaser- und 5G-Infrastruktur für autonomes Fahren.

„Dass wir mit Gewerbesteuerschwankungen umgehen müssen, wissen wir. Dies ist jedoch eine besondere Situation: Denn das Land Niedersachsen profitiert von unserem Verlust und hat die Möglichkeit uns zu helfen“, erläutert Klaus Mohrs. „Und das Land sollte auch ein eigenes Interesse daran haben. Schließlich erwartet Volkswagen von uns im Besonderen, dass wir schnell Voraussetzungen für neue Mobilitätslösungen wie autonomes Fahren und E-Mobilität schaffen. Die Beschäftigten an den VW-Standorten wollen schon bald mit E-Autos zur Arbeit kommen.“

Und Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert ergänzt: „Neben dem drohenden erheblichen Gewerbesteuerausfall, hat die Manipulation der Abgaswerte dazu geführt, dass unser geltender Luftreinehalteplan obsolet geworden ist. Wir sind vom Land Niedersachsen, das ja auch Eigentümer von Volkswagen ist, aufgefordert eingreifende Konzepte zu erarbeiten und schnellstmöglich umzusetzen: Für Osnabrück sind dieses umweltsensitive Ampelsteuerungen und Verkehrslenkungssysteme, die unter den spezifischen Rahmenbedingungen der Stadt Osnabrück mit Millionenbeträgen verbunden sind. Vor diesem Hintergrund wäre es aus meiner Sicht nicht in Ordnung, wenn einer der Verursacher dieses Skandals das Strafgeld steuerlich auf Kosten derjenigen Kommunen absetzen kann, die unter den Folgen zu leiden haben.“



www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2018: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen