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22.06.2015

Verdienstkreuz für Prof. Hildegard Müller-Kohlenberg

Zahlreiche Freunde, Wegbegleiter und Unterstützer waren ins Rathaus gekommen, um Frau Prof. Hildegard Müller-Kohlenberg zu ehren. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat ihr im Friedenssaal des historischen Rathauses das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht, das ihr der Bundespräsident auf Vorschlag des Niedersächsischen Ministerpräsidenten am 2. März verliehen hat.

2015 06 Verdienstkreuz Mueller Kohlenberg.
(2015 06 Verdienstkreuz Mueller Kohlenberg) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert überreicht Frau Prof. Hildegard Müller-Kohlenberg das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Foto: Referat für Medien und Öffentlichkeitsarbeit

In seiner Rede sagte der Oberbürgermeister: „Seit über 33 Jahren unterstützen und helfen Sie Frauen, Kindern und Jugendlichen. Durch Ihren beispielhaften Einsatz für das präventive Mentoringprogramm „Balu und Du“ haben Sie einen wesentlichen Beitrag zur Förderung von Kindern geleistet. 1981 haben Sie das Autonome Frauenhaus Osnabrück mitbegründet, das zu einer Zufluchtsstätte für bedrohte, körperlich und seelisch misshandelte Frauen wurde, das zugleich Kindern in Not Schutz bietet. Seit fast 30 Jahren arbeiten Sie ehrenamtlich im Trägerverein Frauenhaus Osnabrück e.V. mit.“
 
Weiter sagte der Oberbürgermeister: „Im Jahre 2002 initiierten Sie dann das bundesweit ausgelegte Mentoringprogramm „Balu und Du“ für benachteiligte Grundschulkinder: Mentoren fördern durch ihre persönliche Zuwendung benachteiligte Kinder im Grundschulalter mit dem Ziel, dass sie Freude am Lernen entwickeln und so die Chance ergreifen, die Benachteiligung nicht als unveränderbar hinzunehmen. Freude am Lernen ermöglicht Bildung und Bildung ist die Ressource schlechthin, mit der Benachteiligungen überwunden werden können: Nicht das blinkende und brummende Handy, nicht das rasante Internetspiel, nicht die teuren Klamotten – allein Bildung erzeugt die Beschleunigung, um auf der Überholspur andere einzuholen, die bessere Startbedingungen haben. Bildung ist die Chance zum Erfolg! Und diese Chance bieten die Mentoren in dem Projekt „Balu und Du“. Beispielhaft an diesem Projekt ist darüber hinaus, dass die Kinder Kontakt zu Bezugspersonen bekommen, zu denen sie Vertrauen aufbauen – oftmals das erste Mal in ihrem Leben. Diese Vertrauensbasis hält oft länger als das Projekt.“
 
Prof. Hildegard Müller-Kohlenberg erinnerte in ihrer Rede an die schwierigen Umstände und die zahlreichen Diskussionen, die nötig waren, um das Frauenhaus zu gründen. Über das Projekt „Balu und Du“ sagte sie: „Informelles Lernen – das ist unsere Philosophie. Das Mentoringprogramm ist ein Breitbandangebot für Kinder, die mit ganz unterschiedlichen Problemen, Wünschen und Schwierigkeiten zu uns kommen.“



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