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19.02.2015

Stellungnahme von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert zur aktuellen Entwicklung bei KME

20.11.2014. 350 Menschen sollen ihre Arbeit verlieren. Das sind mehr als 15 Prozent der Osnabrücker KME-Belegschaft. Betroffen sind nicht nur die Angestellten und Arbeiter, die in Zukunft ihren Lebensunterhalt nicht mehr bei KME verdienen können, sondern damit auch zahlreiche Familien. Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen werden die Menschen mit dieser sehr bitteren Nachricht konfrontiert.

Bereits 2013 habe ich mit der KME-Geschäftsführung Gespräche zur Perspektive des Standort Osnabrück geführt. Dabei ist gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und der Arbeitsagentur Unterstützung signalisiert worden, soweit KME Deutschland Restrukturierungsmaßnahmen für erforderlich hält, die sich auf den Standort Osnabrück auswirken.

Über die Notwendigkeit von Veränderungen am Standort Osnabrück bin ich heute von KME informiert worden. Ich hoffe, dass sich das Osnabrücker Traditionsunternehmen KME der Verantwortung bewusst ist, was dieser gravierende Einschnitt für das Leben der Mitarbeiter, deren Familien und nicht zuletzt auch für den Osnabrücker Wirtschaftsstandort bedeutet. Ich appelliere an den italienischen Mutterkonzern Intek Group Spa, sich zukünftig deutlich stärker für den Standort Osnabrück einzusetzen und erneuere hierzu mein Angebot weitestgehender Unterstützung.

Die Geschäftsführung geht jetzt in die Verhandlungen mit dem Betriebsrat. Die Ergebnisse dieser Verhandlungen sollten wir abwarten, da sie Grundlage für die Auswahl entsprechender rechtlicher Instrumente und damit der Unterstützung im konkreten Einzelfall sind.

Ich hoffe sehr, dass für die Mitarbeiter und den Standort insgesamt eine gute Lösung gefunden wird.



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