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16.12.2014

Steckenpferdreiterbrunnen wird mit Hilfe von 
Spenden renoviert und zieht an die 
Katharinenkirche um

Der Steckenpferdreiterbrunnen konnte nicht mehr an seinem alten Platz vor der Stadthalle bleiben. Doch, wie es so ist, wenn jemand umzieht, manches muss erst einmal gründlich renoviert werden. 32.000 Euro soll die Instandsetzung des mehr als 30 Jahre alten Brunnens kosten. Damit die Stadt Osnabrück die Finanzierung nicht allein tragen muss, beteiligen sich die „Stiftung Osnabrücker Club“ sowie die heimische Wirtschaft. Die Stadt bringt 16.000 Euro ein, 8000 Euro kommen von der Stiftung und weitere 8000 Euro trägt die Wirtschaft.

2014 12 15 Steckenpferdreiter Brunnen 01.
(2014 12 15 Steckenpferdreiter Brunnen 01) (von links) Sven Ruschhaupt, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Dr. Fritz Brickwedde, Vorsitzender der „Stiftung Osnabrücker Club“, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Sabine Stöhr, Geschäftsführerin Industrieller Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim.

„Der Brunnen hat seinen angestammten Platz vor der Stadthalle verloren“, erklärte Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Vor der Katharinenkirche wird er nun im Frühling neu angeschlossen.“ Wäre er an seinem alten Platz geblieben, würde er jetzt halb im Foyer stehen. 1980 ist der Steckenpferdreiter beim Bau der Stadthalle angeschafft worden – auch mit Geldern aus der Wirtschaft.

„Wir haben auch schon anderen Brunnen unter anderem mit Hilfe von Spenden renoviert. als erstes den Ständebrunnen an der Johanneskirche, dann den Haarmannsbrunnen, als nächstes die Waschfrau und jetzt den Steckenpferdreiter.“ Neu sei allerdings, dass die Kosten so hoch sind.

Heiko Winkelmann vom Gebäude- und Immobilienmanagement der Stadt Osnabrück weiß warum die Renovierung so teuer wurde. „Viele Teile waren total marode. Die Schale, in die das Wasser fließt, war fast weg und die Pumpe funktionierte nicht mehr“, berichtet der gelernte Installateur.

Um die Schale und deren Träger kümmerte sich Ausbildende der Firma Kabelmetall, unter anderem Ludwig Uhlenkamp und Niklas Hallmann, beide sind im dritten Lehrjahr. „Wir haben alles selbst geplant und auch dafür gesorgt, dass alle Materialien da sind, die wir benötigen“, erzählten sie. Ihr Ausbilder Karsten Warthemann ist mit der Leistung seiner Lehrlinge sehr zufrieden.

Fritz Brickwedde, der Vorsitzende der „Stiftung Osnabrücker Club“ freut sich, dass das Wasser wieder im Brunnen plätschert: „Wir sind gern dabei solche Projekte zu unterstützen, allerdings hatte der Club nicht mehr genug Geld in der Kasse, um die nötige Summe komplett zur Verfügung zu stellen.“ Doch dann erklärten sich 25 Mitglieder bereit zu spenden, auf diese Weise kamen 7000 Euro zusammen, 1000 legte der Club dazu. „Ich finde, das kann ein Modell für andere Projekte sein, die auf diese Weise mit bürgerschaftlichem Engagement gelingen.“ Marco Graf, Hauptgeschäftsführer der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, findet die Lösung, dass die Stadt einen Teil trägt und die Bürger den anderen, ebenfalls elegant. „Nur auf diese Weise kann er wieder funktionsfähig gemacht werden.“ Er erinnerte daran, dass die Wirtschaft den Brunnen 1980 angeschafft habe und auch jetzt wieder 8000 Euro einbringe. „Dann ist es doch umso schöner für Sie“, warf der Oberbürgermeister ein, „dass der Brunnen wieder in der Nähe der IHK steht.“ Im April oder Mai, sobald sicher ist, dass es nicht mehr frieren wird, soll der Brunnen aufgestellt werden. 



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