Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Nachrichten

22.11.2018

Städtische Bühnen Osnabrück erhalten 497.000 Euro mehr vom Land als bisher

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert dankt Landtagsabgeordneten und fordert, die Zuschüsse zu verstetigen

Eine von den kommunalen Bühnen organisierte Kundgebung in Hannover sowie eindringliche Appelle von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und seinen Mitstreitern aus Göttingen, Hildesheim, Celle, Wilhelmshaven und Lüneburg haben sich gelohnt: Die niedersächsische Landesregierung hat einen Zuschuss von drei Millionen Euro für die kommunalen Theater in ihren Haushaltsentwurf für 2019 aufgenommen. Für Osnabrück steigt der Zuschuss für den laufenden Betrieb damit um fast eine halbe Million Euro gegenüber dem Vorjahr.

„Die Koalition in Hannover hat sich in ihrer Koalitionsvereinbarung 2017 für die Stärkung der kommunalen Theater ausgesprochen“, sagt Griesert. „Deshalb ist die Entscheidung nur konsequent, die Theater deutlich stärker als bislang zu bezuschussen.“ Griesert dankt in diesem Zusammenhang insbesondere den Landtagsabgeordneten aus Osnabrück und den anderen Träger-Kommunen. „Sie haben sich beharrlich für die kommunalen Bühnen eingesetzt und letztlich zu diesem Ergebnis beigetragen.“ Gleichzeitig mahnt der Oberbürgermeister, dass es nicht bei einer einmaligen Bezuschussung bleiben darf: „Um die vorhandene interkommunale Ungleichbehandlung in den kommenden Jahren noch weiter abzubauen, muss in Zukunft von vorneherein eine noch größere Summe verlässlich schon im Landeshaushalt eingeplant werden.“

Auch Stadtrat Wolfgang Beckermann freut sich über die Zuschüsse. „Jeder Beitrag des Landes hilft uns dabei, die wichtige Theater-Arbeit mitzufinanzieren.“ Aber auch er betont: „Ich sehe diese Summe von drei Millionen Euro als Einstieg in eine tragfähige Theaterfinanzierung. Gleichzeitig stelle ich fest, dass sie nur einem Drittel des Nachholbedarfs von rund neun Millionen Euro entspricht.“ Der Stadtrat fügt hinzu, dass die niedersächsischen Theater dringend auf die Zuschüsse angewiesen sind.



www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2018: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen