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07.10.2022

Städtebotschafterteam mit drei neuen und zwei bekannten Gesichtern

Der Oktober bringt immer etwas Neues in Rathaus, denn dann beziehen die neuen Städtebotschafterinnen und Städtebotschafter ihre Büros. Nicht immer muss jeder Schreibtisch neu eingeräumt werden. Dieses Mal bleiben Aleksandr Sindeev (Twer) und Irmak Uzunoğlu (Çanakkale) ein weiteres Jahr in Osnabrück. Neu dabei sind Abigaël Landreau aus Angers, Rosie Jones aus Derby und Wisse Hendriksma aus Haarlem. Das Städtebotschafterteam ist Anlaufstelle und Verbindung für alles rund um Osnabrücks Partnerstädte – und eine einmalige Einrichtung in Deutschland.

Das neue Städtebotschafterteam mit Oberbürgermeisterin Katharina Pötter: Abigaël Landreau (links), Rosie Jones, Irmak Uzunoğlu, Katharina Pötter, Wisse Hendriksma und Aleksandr Sindeev. Foto: Swaantje Hehmann

Die junge Menschen bringen nicht nur frischen Wind ins Rathaus“, sagt Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. „Sie sorgen auch dafür, dass die Freundschaft mit unseren Partnerstädten nicht verstaubt. Gerade in der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, Freunde in der ganzen Welt zu haben.“

Städtebotschafterin oder Städtebotschafter können junge Leute werden, die über ausreichende Sprachkenntnisse verfügen und für ein Jahr in der jeweiligen Partnerstadt arbeiten möchten. Die Stellen werden ausgeschrieben, und mit den Ausgewählten werden Sonderverträge für ein Jahr geschlossen. Die Wohnungsfrage ist bei der Stadt Osnabrück optimal gelöst. Sie hat fünf Apartments an die Städtebotschafter vermietet, sehr schön am Markt gelegen.

Bis heute haben mehr als 300 junge Frauen und Männer dieses Angebot genutzt, um für ein Jahr in einer Partnerstadt oder in Osnabrück zu arbeiten. Viele der Städtebotschafterinnen und Städtebotschafter sind nach Beendigung des Arbeitsvertrages in der jeweiligen Stadt oder dem Land aus beruflichen oder persönlichen Gründen geblieben.

Abigaël Landreau wurde vor 23 Jahren in Angers geboren und wuchs dort auf. Zuletzt wohnte sie in Berlin. Ihr Bachelor-Studium in Tourismusmanagement machte sie in Saarbrücken. Die Französin kann auf drei Jahre ehrenamtliche Erfahrung im Partnerschaftsverein Montreuil Juigné zurückblicken, wo sie auch Jugendaustausche mitgestaltet hat. In Osnabrück will sie gemeinsam mit ihrem Städtebotschaftskollegen in Angers einen deutsch-französischen Podcast etablieren. An ihre Erfahrungen, die sie schon als Kind in Deutschland gemacht hat, denkt sie gern zurück.

Irmak Uzunoğlu bleibt noch ein weiteres Jahr in Osnabrück und vertritt weiter die Partnerstadt Çanakkale. Die 26-jährige Türkin freut sich jetzt auf das kommende Jubiläumsjahr „375 Jahre Westfälischer Friede“ und möchte die Jugendlichen der zwei Partnerstädte, die als „Friedensstadt“ bekannt sind, zusammenbringen. Çanakkale ist daran interessiert auch ein Jugendparlament wie Osnabrück einzurichten, hierbei ist sie beratend tätig. Irmak Uzunoğlu hat in Istanbul, Hamburg und Leipzig studiert und bereits in Istanbul als Deutschlehrerin gearbeitet.

Die britische Partnerstadt Derby wird von Rosie Jones vertreten. Die 18-Jährige hat vor kurzem Abitur gemacht mit den Schwerpunkten sind Deutsch, Betriebswirtschaft und Geschichte. Während eines Schüleraustausches hat sich die Leidenschaft der Britin für die deutsche Sprache verfestigt. Nebenbei arbeitet die junge Frau aus Derby als Barkeeperin. Nach ihrem Jahr als Städtebotschafterin möchte sie Deutsch und Jura studieren.

Wisse Hendriksma wurde in Haarlem geboren und ging dort auch zur Schule. In Amsterdam hat der 23-Jährige sein Studium der Internationalen Beziehungen, Stadtplanung und der Germanistik bereits abgeschlossen. Für den DSS Haarlem war der Niederländer bis 2020 als Fußballspieler aktiv, außerdem reist er gern und war bereits in den USA, Japan und Taiwan.

Aleksandr Sindeev hat seine Tätigkeit als Städtebotschafter für Twer um ein Jahr verlängert. Der 23-Jährige hat nicht nur Projekte in seiner Funktion als Städtebotschafter angestoßen, er war für die Stadt Osnabrück zwischenzeitlich auch eine Unterstützung im Gesundheitsdienst in der Coronazeit sowie an der Ukraine-Hotline und in der Ausländerbehörde. Der Russe hat in Twer ein Studium zum Fremdsprachenlehrer absolviert.

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