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27.10.2020

So funktioniert ein virtuelles Bürgerforum

Bürgerforen sind in Osnabrück seit Jahren ein probates Mittel, um einen direkten Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern und der Stadtverwaltung zu ermöglichen. Dort können Bürgerinnen und Bürger Anregungen und Wünsche vortragen und Fragen des unmittelbaren Lebensumfeldes mit Vertretern aus Politik und Verwaltung diskutieren. Als Versammlungsorte dienen häufig Familien- und Gemeindezentren, die angesichts der akuten Corona-Pandemie aus Infektionsschutzgründen zurzeit nicht mehr genutzt werden können. Daher führt die Verwaltung die insgesamt 14 Bürgerforen inzwischen als virtuelle Videokonferenzen über das Internet durch.

Buergerforum Raeder Buergerforen.

Die Sitzungsleitung und die Akteure aus der Verwaltung treffen sich im Ratssitzungssaal oder anderen städtischen Sitzungsräumen, während Bürgerinnen und Bürger sowie Ratsmitglieder von zuhause oder unterwegs per Laptop, Desktop-PC, Tablet-Computer oder Smartphone teilnehmen können. Für die Teilnahme ist lediglich eine Anmeldung im Internet auf der Seite  www.osnabrueck.de/anmeldung-buergerforen erforderlich. Am Tag des jeweiligen Bürgerforums erhalten die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine E-Mail mit einem Link für die Videokonferenz.

Das virtuelle Bürgerforum wird mit dem Programm „Microsoft Teams“ abgehalten. Empfohlen werden bei einer Teilnahme per PC oder Notebook die Browser „Google Chrome“ oder „Microsoft Edge“, da mit diesen nicht extra eine spezielle App heruntergeladen werden muss. Wer mit anderen Browsern oder über ein Tablet oder Smartphone am virtuellen Bürgerforum teilnehmen möchte, muss sich im Vorfeld eine App herunterladen. Eine genaue Anleitung zur Teilnahme an den Online-Bürgerforen befindet sich auf der Internetseite der Stadt Osnabrück.

Hilfe für neue Nutzer

Während immer mehr Menschen Videokonferenzen im Arbeitsleben nutzen, haben möglicherweise weniger technikaffine Bürgerinnen und Bürger noch keine oder nur wenig Erfahrungen mit dieser Kommunikationsform. Damit niemand an der Technik scheitern muss oder sich deren Nutzung nicht zutraut, hat die Stadt die ehrenamtlichen Medien- und Techniklotsen um Eberhard Ripke um Unterstützung gebeten.

Dank deren ehrenamtlichem Engagement in Sachen Medienkompetenz kann die Stadt in Zukunft Rat und Hilfe bei der Teilnahme an den Videokonferenzen vermitteln. Die Lotsen können über die technischen Voraussetzungen für die Teilnahme oder die erforderliche Hard- oder Software informieren sowie bei der Anmeldung und beim Einloggen behilflich sein. Dafür gibt es vor dem eigentlichen Bürgerforum eine Test-Videokonferenz, in der die Teilnahme in privatem Rahmen geübt werden kann, bevor sich die Bürgerinnen und Bürger zu dem echten virtuellen Bürgerforum dazu schalten.

Es ist übrigens auch keineswegs zwingend notwendig, mit Bild teilzunehmen oder eine Kamera zu besitzen. Wer kein Headset oder kein Mikrofon besitzt, kann auch als stumme Zuhörerin bzw. stummer Zuhörer dem Bürgerforum beiwohnen. Auch über einen Chat können Fragen gestellt oder Hinweise gegeben werden. Allerdings würde sich die Stadt über eine rege visuelle Teilnahme und mehr Wortbeiträge in den Sitzungen freuen und hofft daher, dass das neue Angebot gut angenommen wird und hilft, eventuelle Hemmschwellen zu überwinden.

Interessenten können sich beim Büro für Ratsangelegenheiten unter der Telefonnummer 0541 323-4501 oder per E-Mail an buergerforen(at)osnabrueck.de melden. Von dort wird dann der Kontakt zu einem ehrenamtlichen Helfer hergestellt.


www.osnabrueck.de

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