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21.12.2016

Schweigeminute auf dem Weihnachtsmarkt

Zu einer Schweigeminute hatten die Schausteller in ganz Deutschland aufgerufen, um so der Opfer zu gedenken, die auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin in unmittelbarere Nähe der Gedächtniskirche durch einen Attentäter ums Leben gekommen sind. In Osnabrück läuteten um 18 Uhr zunächst die Glocken der Kirche von St. Marien. Das historische Karussell vor dem Rathaus hörte auf zu drehen, das muntere Treiben kam zur Ruhe.

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gedenkt der Opfer des Anschlags in Berlin vom 19. Dezember 2016. Foto: Stadt Osnabrück, Dr. Sven Jürgensen.
(Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gedenkt der Opfer des Anschlags in Berlin vom 19. Dezember 2016. Foto: Stadt Osnabrück, Dr. Sven Jürgensen) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gedenkt der Opfer des Anschlags in Berlin vom 19. Dezember 2016. Foto: Stadt Osnabrück, Dr. Sven Jürgensen

Stille auf dem ganzen Weihnachtsmarkt. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert leitete die Schweigeminute mit folgenden Worten ein:

Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir können uns nicht vorstellen, was einen Menschen dazu bewegt, in einen LKW zu steigen, um möglichst viele Menschen tot zu fahren. Wir können uns nicht erklären, warum dieser Mensch seine Menschlichkeit aufgegeben hat und zum Mörder geworden ist. Wer immer dieser Mensch ist, wir können nicht begreifen, warum dieser Mensch unsere Freiheit als Waffe gegen uns eingesetzt hat. Wir sind fassungslos, vielleicht sind wir auch ratlos. Überall auf der Welt sehnen sich verfolgte Menschen nach unserer Freiheit, die ihnen und uns Schutz verspricht und auch gewährt: Schutz vor Verfolgung und Unmenschlichkeit. Wir leben in dieser Freiheit und wir leben durch diese Freiheit. Lassen Sie uns einstehen für diese Gesellschaft, die unsere Vorfahren als Konsequenz aus den Schrecken des Zweiten Weltkrieges aufgebaut haben. Schweigend trauern wir mit den Angehörigen der Opfer. Schweigend hoffen wir mit den Angehörigen der Verletzten. Ich bitte Sie um eine Minute der Stille. Meine Damen und Herren, ich danke Ihnen, dass Sie dem Aufruf der Schausteller gefolgt sind.



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