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07.05.2014

Rosa Courage-Preis für "Coming Out"

Der 23. Rosa Courage-Preis wurde im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses  verliehen. Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr die Menschenrechtsgruppe "Coming Out" aus St. Petersburg, vertreten durch Olga Lenkova und Alfred Minakhmetav.

Frank Mayer vom "Gay in May"-Komitee freute sich, dass die Veranstaltung wieder einmal im mit Regenbogenfarben beflaggten Rathaus stattfinden konnte. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert stellte klar, dass sich in Osnabrück der Umgang der Gesellschaft mit Homosexuellen ebenso geändert habe wie sich der Umgang der Homosexuellen mit der Gesellschaft geändert habe. Während hier die  Toleranz weit fortgeschritten sei gebe es jedoch anderem Staaten, in denen offen homosexuell lebenden Menschen weiter gefoltert oder sogar ermordet würden.

Hans Hengelein vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung erinnerte in seinem Grußwort daran, dass in Zeiten des Ukrainekonflikts die innerpolitischen Probleme Russlands nicht vergessen werden dürften. Gerade hier setze "Coming Out" an, betonte Felix Wurm. "Die Geehrten haben wirklich Mut bewiesen und beweisen ihn immer wieder", erklärte der Ratsherr in seiner Laudatio. "Coming Out" setze sich in St. Petersburg für die Rechte von Homosexuellen ein, die durch die repressiven Gesetze und gesellschaftlichen Vorurteile in Russland unter enormen Problemen leiden.

Der Rosa Courage-Preis wird jährlich im Rahmen der schwul-lesbischen Kulturtage "Gay in May" verliehen. Die 36. Auflage des Festivals steht in diesem Jahr unter dem Motto "Himmel und Hölle".



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