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17.03.2022

Regionalministerium fördert Pro-Aktiv-Zentrum Osnabrück mit 451.136 Euro

Die Stadt Osnabrück erhält für das Zentrum für Jugendberufshilfe an der Dammstraße zusätzliche Unterstützung vom Land Niedersachsen. Das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung stellt 451.136 Euro aus der Finanzierungshilfe für finanzschwacher Kommunen (Kofi) für das Pro-Aktiv-Center zur Verfügung. Da das Projekt bereits mit 459.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird, beträgt der Eigenanteil der Stadt Osnabrück nun noch 160.612 Euro.

Ministerin Birgit Honé (Zweite von links) übergibt einen Förderbescheid aus der Kofi-Hilfe an das Pro-Aktiv-Zentrum Osnabrück. Mit dabei sind Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann (links), Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und die Leiterin des Zentrums, Elisabeth Jostes (Mitte) und die Mitarbeiterin Birgit Herterich. Foto: Swaantje Hehmann

Am Mittwoch, 16. März, übergab Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé den Kofi-Bescheid an Oberbürgermeisterin Katharina Pötter. „Ich freue mich, dass wir mit der Kofinanzierung dieses wichtige Projekt der Teilhabe für Jugendliche und junge Erwachsene unterstützen können“, sagte Regionalministerin Birgit Honé. In der vergangenen Woche hatte Sozialministerin Daniela Behrens angekündigt, die niedrigschwelligen Angebote bis 2028 mit 90 Millionen Euro weiter zu fördern. „Damit haben die 93 Jugendwerkstätten und 43 Pro-Aktiv-Zentren im Land Planungssicherheit und die Erfolgsgeschichte kann weitergehen“, sagte Honé.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter freut sich über die Kofinanzierung des Landes, denn das Übergangsmanagement Schule-Beruf (Pro-Aktiv-Center) hat eine wichtige Funktion in der Stadt Osnabrück: „Die NBank bezeichnet das Pro-Aktiv-Center Osnabrück als Leuchtturmprojekt. Es ist ständig in den Schulen vor Ort präsent und kümmert sich herausragend um die Belange von Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen. Wir – vor allem die Mitarbeitenden und die jungen Menschen – sind sehr stolz darauf, ein Leuchtturmprojekt zu sein.“

Das Übergangsmanagement Schule-Beruf Osnabrück ist eine Beratungsstelle, die im Übergang Schule-Beruf Unterstützung bei beruflicher Orientierung und sozialer Teilhabe bietet. Sie hilft jungen Menschen, die aufgrund sozialer Benachteiligungen oder individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, ihren Platz im Schul- und Bildungssystem zu finden und einen Übergang in Ausbildung und das Erwerbsleben herzustellen.

Osnabrücks Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann stellt die kommunale und regionale Vernetzung des Projektes vor und verweist darauf, wie elementar wichtig eine berufliche Ausbildung für die Zukunft junger Menschen ist: „Eine Berufsausbildung schützt junge Menschen vor Armut!“.

Das Ministerium unterstützt mit der Kofi-Hilfe finanzschwache Kommunen beim Aufbringen der Eigenanteile bei EU-Förderungen. „Die Kofinanzierung ist ein Beitrag des Landes für mehr Chancengleichheit in Niedersachsen. Viele EU-geförderte Projekte wären ohne die ,Kofi‘ nicht machbar. Und gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollte die Zukunft nicht von der Kassenlage abhängen“, so die Ministerin weiter.

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