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03.05.2017

Perspektiven auf und für das Landwehrviertel

Seit Frühjahr 2017 wird auf dem Gelände des künftigen Landwehrviertels kräftig gebuddelt: Noch bis Anfang 2019 werden auf dem ehemaligen Kasernenareal im Stadtteil Atter mehrere Kilometer Straße, Schmutz- und Regenwasserkanäle, Kabel und Leitungen sowie einige hundert Hausanschlüsse und ein Regenrückhaltebecken verlegt bzw. gebaut. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat sich gemeinsam mit dem Stadtwerke-Vorstandsvorsitzenden Christoph Hüls einen Überblick über die laufenden Erschließungsarbeiten verschafft.

Landwehrviertel Lewandowski.
(Landwehrviertel Lewandowski) Ortstermin im künftigen Landwehrviertel: (von links.) Christoph Hüls (Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender), Ingo Hannemann (ESOS-Geschäftsführer), Marcel Haselof (ESOS-Prokurist) und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Foto: Stadtwerke Osnabrück / Uwe Lewandowski

„Das Landwehrviertel bietet neue Perspektiven für Osnabrück“, betont Griesert. „Wir schaffen hier an der Schnittstelle zwischen Atter und Eversburg ein attraktives Quartier zum Wohnen und Leben und stärken so die Lebensqualität in beiden Stadtteilen“, ist der Oberbürgermeister überzeugt. Die Entwicklung des Landwehrviertels mit mehr als 800 Wohneinheiten, einer Kindertagesstätte sowie Nahversorgungsangeboten und einer grünen Mitte sei städtebaulich von zentraler Bedeutung. „Mit der ESOS – einer Tochter unserer Stadtwerke – haben wir für die Erschließung und Vermarktung der Flächen einen kompetenten Partner an der Seite.“

Anfang 2014 hatten die Abbrucharbeiten auf dem 37 Hektar großen Gelände der ehemaligen Kaserne an der Landwehrstraße begonnen. Der Großteil der insgesamt 70 Gebäude wurde komplett abgerissen, die vorhandene Infrastruktur zurückgebaut. Aktuell haben im nordöstlichen Bereich die Ersterschließungsarbeiten für die neue Infrastruktur begonnen. Die Verlegung neuer Betonrohre zur Regenwasserableitung unterhalb der Bahnstrecke ist bereits abgeschlossen. Sukzessive werden in insgesamt neun Bauabschnitten neue Strom-, Gas- und Wasserleitungen, eine neue Trennkanalisation und Baustraßen verlegt bzw. gebaut. Zudem haben die Arbeiten zur Herstellung des rund 30.000 m2 großen Regenrückhaltebeckens entlang der nördlichen Quartiersgrenze begonnen.

Parallel zu den Ersterschließungsarbeiten schreitet auch die Vermarktung des Landwehrviertels voran. Anfang Februar hatte die Stadtwerke-Tochter ESOS Energieservice Osnabrück GmbH als Eigentümerin des Geländes den ersten Teilbereich an die BPD-Immobilienentwicklung GmbH verkauft. Das Vermarktungsverfahren für zwei weitere Teilbereiche läuft bereits, darunter ein Teilstück im Nordwesten des Geländes. „Hier machen Stadt, Stadtwerke und ESOS durch die Zusammenarbeit einen richtig guten Job“, betont der Stadtwerke-Vorstandsvorsitzende Christoph Hüls. „Als ‚Unternehmen Lebensqualität‘ sehen wir uns auch hier bei der Entwicklung des Landwehrviertels als kompetenter Lösungspartner für die Stadt Osnabrück.“



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