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07.02.2015

Osnabrücker Friedensgespräche mit neuem Schub

17.03.2014. Die von Stadt und Universität gemeinsam getragenen Osnabrücker Friedensgespräche sollen einen neuen Schub bekommen, nicht nur bei der Programmplanung, bei der Form der Veranstaltungen sondern auch bei der Ansprache neuer Publikumskreise und Altersgruppen. Das vereinbarten Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und die Vorsitzende des wissenschaftlichen Rates der Friedensgespräche, Prof. Dr. Martina Blasberg- Kuhnke, bei ihrem jüngsten Gespräch im Rathaus.

Vertieft wird die Zusammenarbeit mit dem Theater Osnabrück. Im laufenden Programm geht es am Sonntag, 11. Mai, um das Zusammenspiel von Politik und Musiktheater. Mit einem Oberstufenkurs des Ratsgymnasiums wurde erstmals eine Kooperation bei der Planung eines Friedensgesprächs zum Thema “Persönliche Freiheit und Sicherheit im Internet” vereinbart. Auch am Veranstaltungsschwerpunkt “100 Jahre Erster Weltkrieg 1914-2014”, der vom städtischen Büro für Friedenskultur koordiniert wird, beteiligen sich die Friedensgespräche mit einer Podiumsveranstaltung. “Soldat sein, heute. Einstellungen, Motivation und Selbstverständnis bei der Bundeswehr” ist das Thema am 25. März.

“Wir wünschen uns für die Zukunft mehr junge Menschen, die sich für unsere Friedensthemen begeistern. Deshalb sprechen wir mit der Diskussion über Gefahren für Persönlichkeitsrechte und Datensicherheit im Internet besonders ein junges Publikum an und kooperieren bei der Gestaltung mit einem Oberstufenkurs des Ratsgymnasiums”, erläuterte Universitätsprofessorin Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, die im Oktober den Vorsitz der Friedensgespräche von Prof. Dr. Roland Czada übernommen hat.

Von großer Aktualität ist auch das Friedensgespräch zur Lage in der Türkei, zu dem u.a. der Botschafter der Türkei aus Berlin erwartet wird, und das Friedensgespräch am Tag der Deutschen Einheit, bei dem der Philosoph Angelo Bolaffi seinen Festvortrag unter dem Titel “Europas Zukunft und deutsche Aufgaben” halten wird.

Der für das Programm verantwortliche Wissenschaftliche Rat hat sich personell erweitert und verjüngt und wird in dieser Konstellation die Bemühungen um die Verbreitung der Werte von Toleranz und Frieden insbesondere in ihrer Osnabrücker Ausprägung fortführen und noch zu erweitern suchen. Dazu dient auch das Friedensgespräch “Die Toleranzfähigkeit der Religionen” mit Margot Käßmann, welches am 21. Oktober anlässlich des Osnabrücker Friedenstages in der OsnabrückHalle stattfindet.

“Die Friedensgespräche sind seit mehr als 25 Jahren ein wichtiges Element der Friedensstadt Osnabrück. Zahlreiche Konflikte in der Welt wurden ebenso thematisiert wie unterschiedliche Aspekte der Friedens- und Konfliktforschung. Mit der Digitalisierung der Welt und ihrer Kommunikationswege müssen aber auch Themen diskutiert werden, die es zur Zeit der Gründung der Friedensgespräche noch gar nicht gab. Insofern freue ich mich über den neuen Schub”, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Jetzt ist mit der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur ein neuer Sponsor im Boot. “Wir unterstützen sehr gerne die Osnabrücker Friedensgespräche. Sie leisten seit vielen Jahren einen wichtigen und wertvollen Beitrag zur Kultur unserer Region und helfen, die höchst komplexen Zusammenhänge zwischen Politik, Ökonomie, verschiedenen Kulturen und Religionen besser zu verstehen”, so Prof. Dr.-Ing. Claus Rollinger, Mitglied des Stiftungsvorstands der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur.

Die Stadtwerke Osnabrück AG, die bereits seit 2011 als Sponsor der Friedensgespräche wirkt, steht weiterhin zu ihrem Engagement. “Die Osnabrücker Friedensgespräche sind aus dem kulturellen Leben Osnabrücks nicht wegzudenken, sie fördern den Dialog um Frieden und Toleranz – eine verantwortungsvolle Aufgabe, die wir gerne unterstützen”, betonte Dr. Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr und Hafen der Stadtwerke Osnabrück.

“Als Universität sind wir stolz darauf, dass wir zusammen mit der Stadt die Osnabrücker Friedensgespräche überregional und, dank vieler internationaler Gäste, auch europaweit sichtbar machen konnten”, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke. “Ohne die Unterstützung der Sponsoren wäre dieses anspruchsvolle Programm nicht zu realisieren.”



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