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27.11.2018

Osnabrück übernimmt für zwei Jahre die Federführung beim Städtedreieck MONT von Enschede

Osnabrück hat die Federführung des Netzwerkes MONT übernommen. Zu dem Zusammenschluss gehören die Städte Münster, Osnabrück und die Netwerkstad Twente, zu der unter anderen die niederländischen Gemeinden Enschede, Hengelo und Almelo gehören. Den deutsch-niederländischen Grenzraum besser erreichbar zu machen und verkehrlich besser zu erschließen steht dabei derzeit im Fokus der Zusammenarbeit.

2018 11 27 MONT Treffen SimonVonstein.
(2018 11 27 MONT Treffen SimonVonstein) Enschedes Bürgermeister Onno van Veldhuizen übergibt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Staffelstab für die Federführung des MONT Netzwerkes. An dem Treffen teilgenommen haben (von links) Erik Stok (Hengelo), Dinand de Jong, Christoph Almering (beide EUREGIO), Dr. Helga Kreft-Kettermann (Münster), Bürgermeister Onno van Veldhuizen (Enschede), Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (Osnabrück), Oberbürgermeister Dr. Markus Lewe (Münster), Toon Bom (Enschede), Bürgermeister Sander Schelberg (Hengelo) und Dr. Claas Beckord (Osnabrück). Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Im Mittelpunkt eines Spitzengesprächs stand der Wunsch, die Schieneninfrastruktur auszubauen und Hemmnisse auf dem Arbeitsmarkt abzubauen. Zu dem Gespräch hatte Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert seine Amtskollegen Onno van Veldhuizen aus Enschede, Sander Schelberg aus Hengelo, Markus Lewe aus Münster und Christopf Almering, den Geschäftsführer der EUREGIO, im Steinwerk am Heger Tor empfangen.

Griesert dankte Onno van Veldhuizen für sein Engagement insbesondere für die bedeutsamen inner- und überregionalen Verkehrsverbindungen, wo Fortschritte gemacht wurden. Auch der innere Zusammenhalt des Städtedreiecks konnte durch den Austausch von Verwaltungsmitarbeitern im Rahmen des Projektes „Kenne Deinen Nachbarn“ vertieft werden.

Das Treffen war die erste Sitzung unter Leitung Grieserts, denn die Federführung wechselte nun für die nächsten zwei Jahre von Enschede nach Osna­brück. „Wir wollen die EUREGIO als lebenswerte Wohn- und Wirtschaftsregion stärken und hierfür als die großen Städte in der Grenzregion gemeinsam Verantwortung übernehmen“, unterstreicht Griesert. „Mit gebündelten Kräften treten wir an, um uns für die Verbesserung der Infrastruktur, der urbanen Mobilität und einen grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt in Den Haag, Berlin und Brüssel Gehör zu verschaffen.“

Mit Blick auf die Zugverbindung Berlin-Amsterdam sowie die Verbindung Münster-Enschede-Zwolle betont Oberbürgermeister Markus Lewe aus Münster die wichtige Rolle der Schieneninfrastruktur für die regionale Entwicklung: „Nur so können die Städte und Menschen in Europa zusammenwachsen und die wirtschaftlichen Nachteile von Grenzregionen ausgeglichen werden.“

Die Partner des Städtenetzwerks haben auch Lösungen für die städtische Mobilität von morgen im Blick: „Hier betreten wir Neuland und versuchen gemeinsam herauszufinden, ob und wie zum Beispiel Drohnen zur Lösung von innerstädtischen Logistikproblemen beitragen können“, macht Onno van Veld­huizen deutlich. „Wie bei der Elektromobilität wollen wir die Innovationskraft der Region mit ihren Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen stützen.“

Im Hinblick auf die regionale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt ergänzt Sander Schelberg aus Hengelo: „Wir arbeiten gemeinsam am Abbau von Grenzhürden. Hierzu gehört für mich vor allem die Anerkennung von Berufsabschlüssen der jeweiligen Nachbarn. Gelingt uns dies, ist die europäische Integration ein weiteres Stück vorangekommen.“

Christoph Almering, Geschäftsführer der EUREGIO, ist sich sicher: „Die Herausforderungen auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene können wir nur in Partnerschaft und regionaler Kooperation lösen. Das über lange Jahre der Kooperation gewachsene Vertrauen hilft uns nicht nur dabei, Grenzen zu überwinden, sondern auch gemeinsam für die Interessen der Region einzustehen.“



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