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24.04.2017

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert empfängt japanische Delegation aus Odawara

Im Rahmen der „Deutsch-Japanischen Kooperationsinitiative städtischer und regionaler Klimaschutz“ hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert in der letzten Woche eine Delegation aus der japanischen Stadt Odawara im Friedenssaal des historischen Rathauses empfangen.

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(2017 04 19 Japanische Delegation RobertScha fer 7) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (4. v. li.) und Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Umwelt und Klimaschutz, (6. v. re.) begrüßen die japanische Delegation, Foto: Robert Schäfer

Im Mai 2007 wurde auf dem G7-Gipfel in Toyama ein Wissensaustausch zwischen deutschen und japanischen Kommunen vereinbart. Seit 2016 ist die fünfte Japanische Delegation in die Friedensstadt Osnabrück gekommen, um sich über die vielfältigen Ansätze zur Energiewende zu informieren. Umgekehrt sind aus Osnabrück bereits zweimal Vertreter der Stadtverwaltung, der Stadtwerke und eines Ingenieurbüros nach Japan gereist, um vor Ort Erkenntnisse zu sammeln und Erfahrungen auszutauschen.

„Seitens japanischer Städte gibt es ein großes Interesse an der Methode des „solar mapping“, eine lasergestützte Interpretationstechnik, die 2007 in Osnabrück erfunden wurde und 2008 hier erstmals weltweit für eine ganze Stadt angewandt wurde“, sagte der Oberbürgermeister. „Mittlerweile haben mehr als 1300 deutsche Städte und Gemeinden diese Methodik übernommen. Ich freue mich daher sehr, dass nunmehr auch Miyama als erste japanische Stadt die Osnabrücker IT-Firma IP-Syscon beauftragen will, ein solches Kataster nach Osnabrücker Vorbild zu erstellen.“

Griesert sagte außerdem: „Osnabrück hat sich im Rahmen des Kampfes gegen den Klimawandel zusammen mit der Region anspruchsvolle Ziele vorgenommen. So soll der Ausstoß von CO2 in Stadt und Region bis 2050 im Vergleich zu 1990 um 95 Prozent und der Energieverbrauch um 50 Prozent gesenkt werden, Ziele die die Staatengemeinschaft auf dem Klimagipfel im Herbst 2016 in Paris gemeinsam vereinbart hat. Es reicht aber nicht, wenn Osnabrück - was schwer genug ist - diese Ziele erreicht, sie müssen global erreicht werden und daher ist der Erfahrungsaustausch zwischen unseren Experten und Ihnen so wichtig. Es wäre erfreulich, wenn wir Wege finden, japanische Energiewendetechnik vielleicht sogar als Pilotprojekt erstmals in Osnabrück einzusetzen, so wie Osnabrücker solar mapping Technik nunmehr erstmals in Japan eingesetzt werden soll.“



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