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05.02.2018

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert empfängt Abdallah Frangi

Abdallah Frangi, Träger des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises, war auf Einladung des Förderkreises der Osnabrücker Friedensgespräche, der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und der Erich Maria Remarque Gesellschaft zu Gast im Rathaus, um über die aktuelle Situation in Palästina zu berichten.

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(2018 02 02 Abdallah Frangi SvenJu rgensen) Abdallah Frangi, Träger des Erich-Maria-Remarque-Friedenspreises, im Friedenssal; Foto: Stadt Osnabrück, Sven Jürgensen

Zuvor wurde er von Oberbürgermeister Wolfgang Griesert im Friedenssaal empfangen. Griesert sagte in seiner Ansprache: „Als wir im Jahre 2013 Ihnen und Herrn Avi Primor den Remarque-Friedenspreis überreichten, sollte dies auch Symbolkraft haben. Denn beide, Sie und auch Herr Primor, haben bis heute unzählige Male unter Beweis gestellt, dass Sie für beides stehen: dafür, mutig, aber tolerant zu diskutieren, aber auch für den Anspruch der Menschen in Ihren Staaten auf ein menschliches und friedliches Zusammenleben. Die Stadt Osnabrück war sehr stolz, Ihnen beiden den Preis zu verleihen: Denn eine gemeinsame Ehrung für einen Palästinenser und für einen Israeli, für einen Moslem und für einen Juden, hat so viel Symbolkraft, dass die damit verbundene Friedensbotschaft weit über diesen Friedenssaal hinausgestrahlt hat[…]

Von Ihren Gastgebern, Herr Minister Frangi, habe ich vernommen, dass Sie die nächste Zeit in unserem Lande nutzen möchten, um zu informieren und mit sehr vielen Menschen zu diskutieren. Das wiederum scheint mir auch bitter notwendig zu sein. Denn die Welt ist seit jenem Jahr 2013, als wir Sie und Herrn Primor ausgezeichnet haben, keineswegs friedlicher geworden, besonders auch in Ihrer Heimat nicht.

Frangi antwortete: „Ich werde die Hoffnung auf Frieden zwischen Israel und Palästina nie aufgeben.“ Frangi erinnerte in seiner Rede daran, dass Arafat nach der Ermordung des israelischen Ministerpräsidenten Jitzchak Rabins im Jahre 1995 geweint habe. Er habe geweint, weil er wusste, was nun auf die Palästinenser zukommen werde.



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