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09.03.2018

Oberbürgermeister unterschreibt Zuschussvertrag für das Theater

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hatte extra den guten Füller eingesteckt, um seine Unterschrift auf den Zuschussvertrag für das Theater zu setzen. „Der Vertrag, der für die kommenden drei Spielzeiten gilt, ist ein sichtbares Zeichen, wie wichtig uns das Theater in der Stadt ist.“ Ein Grundbetrag von 10,5 Millionen Euro pro Spielzeit gibt den Bühnen bis 2022 Planungssicherheit.

2018 03 08 Zuschuss Theater SilkeBrickwedde1.
(2018 03 08 Zuschuss Theater SilkeBrickwedde1) Bei der Unterzeichnung des Zuschussvertrages zwischen Stadt Osnabrück und Theater: Intendant Ralf Waldschmidt (links), Ratsmitglied Brigitte Neumann (CDU) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Stadtrat und Kulturdezernent Wolfgang Beckermann und Matthias Köhn, kaufmännischer Direktor des Theaters. Fotos: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

Brigitte Neumann als Aufsichtsratsvorsitzende der Bühne, Kulturdezernent Wolfgang Beckermann, Intendant Ralf Waldschmidt und Kaufmännischer Direktor Matthias Köhn als Geschäftsführer des Theaters waren bei der Unterzeichnung anwesend. Das Geld kommt hauptsächlich bei den Künstlerinnen und Künstlern an. „Nicht nur die Geschäftsführung und der Intendant sind daran interessiert, den Künstlern sichere Verträge zu bieten, sondern auch der Aufsichtsrat“, betonte Griesert. Daher hat die Stadt den Betrag um 20.000 Euro jährlich erhöht.

Der Grundbetrag von 10,5 Millionen Euro wird zusätzlich um künftige Tarifsteigerungen erweitert, erläuterte Matthias Köhn. Die Mindestgage für einen Künstler beträgt in Osnabrück 2000 Euro brutto. Aufsichtsratsvorsitzende Brigitte Neumann sieht in dem Vertrag ein gutes Signal: „Damit bekennt sich die Stadt deutlich zum Theater.“

Der Oberbürgermeister wies auch noch einmal darauf hin, dass das Land bei der Theaterfinanzierung gefordert sei. „Im Koalitionsvertrag steht, dass die kommunalen Theater besser finanziell ausgestattet werden sollen. Wir sind längst in Gesprächen mit den Ministerien. Die Schere zwischen den besser geförderten Staatstheatern und den kommunalen darf nicht weiter auseinanderklaffen.“



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