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07.02.2015

Oberbürgermeister Griesert verleiht Akyürek-Preis

28.03.2014. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat am Donnerstag, 27. März, die Vertreterinnen der Initiative "Meine, deine und unsere Stadt Osnabrück" Romana Kiebula und Hale Sentürk in Anwesenheit des türkischen Generalkonsuls Mehmet Günay mit dem Akyürek-Preis geehrt. Anwesend war auch Alptekin Kirci, Leiter des Büros der Beauftragten für Integration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf bei der Niedersächischen Staatskanzlei. Griesert sagte: "Integration: das ist leicht und schnell gesagt, aber schwer und langsam gelebt! Integration: das klingt für mich fast jeden Tag anders: Montags nach Blues, dienstags nach Folk, mittwochs nach Swing, donnerstags nach Dixie, freitags nach Pop, samstags nach Rock’n Roll und sonntags nach Schlager."

Über die Initiative sagte Griesert: "Dass Integration nicht von oben verordnet werden kann, sondern von unten wachsen muss, zeigt in herausragender Weise die Aktion „Meine, deine und unsere Stadt Osnabrück“, in der alle - Erwachsene und Kinder - sich näher kennenlernen und Vertrauen schaffen. Yilmaz Akyürek, der Namensgeber des Integrationspreises der Stadt Osnabrück, war einer der ersten Arbeitsmigranten in Osnabrück, der sich für die Gemeinschaft und seine Landsleute eingesetzt hat, deren Nachfahren mittlerweile in der dritten und vierten Generation Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind."

Mit der Auszeichnung "Yılmaz-Akyürek-Preis" werde das Engagement von Personen gewürdigt, die sich im alltäglichen Leben um die Integration und Gleichberechtigung von Bürgerinnen und Bürgern ausländischer Herkunft verdient gemacht hätten und für eine gegenseitige Anerkennung der Kulturen eintreten würden. Bundesweit sei die Initiative einmalig und bereits vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2011“ als vorbildlich ausgezeichnet worden. "Die Initiative „Meine, deine und unsere Stadt Osnabrück“ ist ein interkulturelles Erfolgsmodell für das Miteinander vieler Kulturen und Vereine mit besonderem Fokus auf die Bedürfnisse und Interessen von Kindern", sagte der OB. Gegenseitige Besuche in den migrantischen Vereinen, in der Synagoge, im Dom oder in den Moscheen und Exkursionen wie der Besuch des Museums Industriekultur oder des Auswandererhauses in Bremerhaven sind nur einige Beispiele für die Aktivitäten der Initiative. Alle aktiven Osnabrücker Migrantenvereine arbeiten ehrenamtlich. Sie erhalten keine Zuschüsse. Hauptakteurinnen der Initiative sind Romana Kiebula vom polnischen Verein Patria und Hale Sentürk vom Atatürk Verein. Gerührt nahm Frau Kiebula die Auszeichnung entgegen. Sie sagte vor den über 100 Gästen, die zur Preisverleihung in den Friedenssaal gekommen waren: "Ich habe jetzt schon meine Emotionen in Ordnung gebracht." Und Frau Sentürk ergänzte: "Diesen Felsen hat Frau Kiebula ins Rollen gebracht, so dass auch wir sagen können: Ich komm' zum Glück aus Osnabrück."



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