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19.02.2015

Oberbürgermeister Griesert verabschiedet Gleichstellungsbeauftragte

31.07.2014 Am Mittwoch hat Oberbürgermeister Wolfgang Griesert die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Anna Maria Schmitz-Hülsmann, im Friedenssaal des Rathauses verabschiedet. Griesert erinnerte an die zahlreichen Initiativen, die Schmitz-Hülsmann auf den Weg gebracht hat.

"14 Jahre als Gleichstellungsbeauftragte sind so zusammengekommen – was nicht ganz korrekt ist: Sie begannen als Frauenbeauftragte und Sie gehen als Gleichstellungsbeauftragte. In diesen Jahren haben Sie nicht nur viel angefasst, sondern auch viel bewirkt. Auch Ihrer Initiativkraft ist es zu verdanken, dass die Stadtverwaltung mit der Entwicklung Schritt halten konnte, hin und wieder sicher auch Schrittmacher gewesen ist. Dabei hat Ihre ausgleichende Persönlichkeit ebenso geholfen wie Ihre strategische Kompetenz. Sie können Menschen zusammenbringen und auch zusammenhalten. Daher sind Sie vorzüglich vernetzt in der Osnabrücker Stadtgesellschaft – und das müssen Sie auch sein, wenn Gleichstellung ein Thema bleiben soll, das nicht gleichgültig ist, sondern eben einfach alle angeht. Und dieses Thema geht alle an, so wie alle auch die Fragen und Herausforderungen unserer demokratischen Gesellschaft angehen müssen. Eines der Themen, die Ihre Arbeit geprägt hat, ist sicher „Gewalt gegen Frauen“: psychische, physische und soziale Gewalt. Sie haben stets die humane Seite dieser Frage herausgestellt, haben aber insbesondere auch auf die Folgen für unsere Demokratie hingewiesen. Ich habe Sie selten unduldsam erlebt, liebe Frau Schmitz-Hülsmann, aber bei der Frage der Gewalt gegen Frauen, da konnten Sie – und zwar zu Recht – sehr unduldsam werden."

Griesert führt fort: "Und so kann man sicher die Veranstaltungsprogramme zum Internationalen Tag „Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ am 25.11. in Kooperation mit vielen Beteiligten, ebenso wie One Billion Rising am 14. 2. und das Veranstaltungsprogramm zum Internationalen Frauentag am 8. 3. hervorheben. Ich könnte auch die Veranstaltungen zum EqualPayDay oder den Infotag „Wiedereinstieg“ oder die Frauenmessen erwähnen. Auch „Professionelle“ war ein Veranstaltungsformat, das Sie in Kooperation mit der Hochschule auf die Beine gestellt haben. Der Assoziationsreichtum dieses Titels war Ihnen vermutlich erst ziemlich spät aufgefallen – den Sie dann aber durchaus mit Humor getragen haben.

Auch verschiedene Mentoringprogramme waren Ihnen ein Herzensanliegen: innerhalb der Stadtverwaltung aber auch etwa zu dem Thema „Mehr Frauen in die Politik“. Einen Schwerpunkt Ihrer Arbeit möchte ich an dieser Stelle noch erwähnen: Wenn inzwischen selbstverständlich geworden ist, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, dann müssen sich die Gleichstellungsbeauftragten eben auch um die Frauen mit Migrationshintergrund kümmern. Und das haben Sie getan: Mit der Gründung des Aktiven Netzwerkes von für und mit Migrantinnen, mit dem Internationalen Frauenpicknick sowie dem Thema Internationale Frauengesundheit. Damit haben Sie die Frauen, die auch unter widrigen Umständen zu uns gekommen sind, wirklich eingeladen und Willkommen geheißen.

Ein letztes großes Projekt von Ihnen wurde gestern im Rat diskutiert und einstimmig beschlossen: Ich meine die Erstellung des Gleichstellungsaktionsplanes im Rahmen der EU-Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern unter Beteiligung vieler interner und externer Akteurinnen und Akteure.

Sie, liebe Frau Schmitz-Hülsmann, hinterlassen Spuren, die einen Weg geebnet haben. Und wir alle sind gehalten, diesen Weg weiter zugehen."



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