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19.02.2015

Niedersächsische Justizministerin ehrt zwei Osnabrücker Rechtsanwälte im Friedenssaal

08.10.2014 Am Dienstag hat die Niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz den Osnabrücker Rechtsanwälten Dr. Jürgen Restemeier und Dr. Wolfgang Lohrberg die Verdienstkreuze mit den dazugehörigen Urkunden im Friedenssaal des historischen Rathauses ausgehändigt.

Restemeier erhielt das Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für seine Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter am Niedersächsischen Anwaltsgerichtshof.

Lohrberg überreichte die Ministerin das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für seine Tätigkeit als ehrenamtlicher Richter am Anwaltsgericht Oldenburg.

Zuvor trug sich die Ministerin in das Goldene Buch der Stadt ein. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert sagte bei dem Empfang zur Ministerin: "Die europäischen Mächte konnten 1648 hier ihre Verhandlungen mit dem Westfälischen Frieden erfolgreich abschließen. Damit haben sie europäische Geschichte geschrieben. Wir erinnern an den erfolgreichen Verlauf dieser Friedensverhandlungen, weil wir sie als Geburtsstunde des neuzeitlichen Europas ansehen. Von hier sind Impulse für die Toleranz ausgegangen und die brauchen wir heute immer noch oder auch immer wieder."

Und im Hinblick auf die Ehrung sagte Griesert: "Da von Ihnen zwei Osnabrücker Rechtsanwälte geehrt werden, möchte ich an dieser Stelle Hans Calmeyer erwähnen: den Osnabrücker Juristen, der von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem als "Gerechter unter den Völkern" geehrt wurde, weil er während der nationalsozialistischen Besatzungszeit in Holland tausenden von Juden das Leben gerettet hat. Zurzeit überlegen wir auf der Grundlage einer Ratsinitiative, wie wir Hans Calmeyer und sein Rettungswerk vor dem Vergessen retten können."



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