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30.05.2016

Nelson-Mandela-Platz eingeweiht

Der Nelson-Mandela-Platz vor der Uni-Hochschulbibliothek am Fuße des Westerbergs ist jetzt offiziell eingeweiht worden. Er befindet sich an der Ecke Sedan- und Barbarastraße. Die Hochschulen haben den Vorschlag der Stadt Osnabrück, den Platz nach dem Friedensnobelpreisträger zu benennen, gern aufgegriffen.

2016 05 28 Einweihung Nelson Mandela Platz Swaantje Hehmann 1.
(2016 05 28 Einweihung Nelson Mandela Platz Swaantje Hehmann 1) Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, Prof. Dr. Denis Goldberg, Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Prof. Dr. Andreas Bertram (von links) bei der Einweihung des Nelson-Mandela-Platzes vor der Uni-Hochschulbibliothek. Foto: Swaantje Hehmann
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(2016 05 28 Einweihung Nelson Mandela Platz Swaantje Hehmann 4) Einweihung des Nelson-Mandela-Platzes vor der Uni-Hochschulbibliothek. Foto: Swaantje Hehmann
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(2016 05 28 Einweihung Nelson Mandela Platz Swaantje Hehmann 2) Einweihung des Nelson-Mandela-Platzes vor der Uni-Hochschulbibliothek. Foto: Swaantje Hehmann
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(2016 05 28 Einweihung Nelson Mandela Platz Swaantje Hehmann 3) Einweihung des Nelson-Mandela-Platzes vor der Uni-Hochschulbibliothek. Foto: Swaantje Hehmann
2016 05 28 Einweihung Nelson Mandela Platz Swaantje Hehmann 4.
(2016 05 28 Einweihung Nelson Mandela Platz Swaantje Hehmann 4) Einweihung des Nelson-Mandela-Platzes vor der Uni-Hochschulbibliothek. Foto: Swaantje Hehmann

Zur Einweihung kamen nicht nur Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert sowie die Präsidenten der Hochschule und Universität, Prof. Dr. Wolfgang Lücke und Prof. Dr. Andreas Bertram. Mit dabei war auch der Schirmherr des Afrika-Festivals, Prof. Dr. Denis Goldberg. Goldberg ist ein Weggefährte Mandelas und war ebenfalls mehr als 20 Jahre in Südafrika inhaftiert. Griesert: „An Mandelas Seite haben Sie erfolgreich für ein freies und gerechtes Südafrika gekämpft.“ Auch heute noch ist Goldberg politischer Aktivist und setzt sich für Gerechtigkeit ein.

Nelson Mandela zählt zu den großen Kämpfern gegen die Unterdrückung der Schwarzen. Als erster schwarzer Präsident führte er sein Land zur Demokratie. 2013 verstarb er im Alter von 93 Jahren – 27 Jahre davon verbrachte er in Haft. „Sein Vermächtnis ist das Streben nach einer Welt freier gleicher Menschen - ohne Rassismus - demokratisch regiert und sozial organisiert“, würdigt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den südafrikanischen Freiheitskämpfer. „Nach langwierigem Kampf endete die Apartheid.“

Einen Platz in der Nähe einer Bibliothek nach Nelson Mandela zu benennen ist nur konsequent. Bildung hat in Nelson Mandelas Leben eine große Rolle gespielt. Berühmt ist sein Zitat: „Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern.“ Daher war die Idee, ihn mit genau diesem Platz zu ehren, naheliegend. Griesert: „Gerade dieser Ort, in unmittelbarer Nähe zur Bibliothek am Campus der Osnabrücker Hochschulen, ist von Bildung geprägt. Deshalb haben Universität und Hochschule der Idee, diesen Platz nach Nelson Mandela zu benennen, sofort zugestimmt.“

Begleitet wurde die Einweihung durch den Besuch einer zwölfköpfigen Delegation aus vier südafrikanischen Kirchenkreisen in KwaZuluNatal. Die Gäste sind für drei Wochen auf Einladung des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte zu Besuch in Stadt und Landkreis Osnabrück.



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