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07.02.2015

Klappertopf, Hauhechel und Apfelbäume: Neue Streuobstwiese in Haste

09.07.2014. Das Bild, das sich Betrachtern an der Oldenburger Landstraße am Freitag, 4. Juli, bot, hätte idyllischer kaum sein können. Die Sonne strahlte, die Wiesen grün und saftig und die Blätter der Apfelbäume bewegten sich leicht im Wind. Auf zwei ehemaligen Ackerflächen an der Oldenburger Landstraße wurden Streuobstwiesen, Hecken, Feldgehölze und Waldsäume gepflanzt.

"Das Gebiet umfasst eine Gesamtgröße von acht Hektar und ist damit, nach der Wiese in Sutthausen, die zweitgrößte Streuobstwiese im Stadtgebiet", erläutert Oberbürgermeister Wolfgang Griesert vor Ort.

Die Flächen wurden als Ausgleichsflächen für drei Bebauungspläne in Kooperation mit der Hochschule konzipiert und angelegt. Wissenschaftler des Fachbereichs Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur möchten eine möglichst arten- und blütenreiche Fläche schaffen. So wurden Samen von Gräsern und Kräutern einer Wiese am Schinkelberg übertragen. Heute ist bereits zu sehen, dass sich Pflanzen wie der kleine und große Klappertopf oder der dornige Hauhechel verbreiten. Zudem wurden 160 Apfelbäume gepflanzt, darunter sind auch alte Sorten wie zum Beispiel die "Graue Osnabrücker Renette", "Gravensteiner" und der "Dülmener Herbstrosenapfel" zu finden.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Oberbürgermeister Wolfgang Griesert unterzeichneten am 4. Juli den Kooperationsvertrag. Damit übernimmt die Hochschule zukünftig die Bewirtschaftung der Flächen: Dabei geht es um eine fachgerechte Pflege der Obstbäume aber auch um die Nutzung des Geländes für Lehre und Forschung. Mit unterschiedlichen Projekten sollen die Streuobstwiesen zukünftig auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern näher gebracht werden. Das können Angebote zur Apfelsortenkunde, aber auch Kurse zur Verarbeitung von Äpfeln zu Saft, Chips oder anderen Naturprodukten sein.



www.osnabrueck.de

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