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04.05.2020

Kind aus Flüchtlingslager wird in Osnabrück aufgenommen

Das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie hat die Stadt Osnabrück am 30. April darüber informiert, dass von den 47 Kindern aus Lesbos, die nach Ihrer Ankunft seit zwei Wochen in Quarantäne waren, 18 Kinder Verwandte in Deutschland haben. Nach der Entscheidung des Bundesinnenministers werden von den übrigen 29 je acht Kinder auf die Stadtstaaten Berlin und Hamburg verteilt. Eine Person kommt auf eigenen Wunsch in das Saarland.

Von den in Niedersachsen verbleibenden 12 Kindern, soll nun nach Angabe des Landesamts ein Junge im Grundschulalter in die Stadt Osnabrück kommen. „Ich freue mich, dass wir von den ersten unbegleiteten Kindern, die aus dem überfüllten Flüchtlingslager Moria in die Bundesrepublik geholt wurden, einem kleinen Jungen in der Friedensstadt eine neue Lebensperspektive bieten können“, so Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der Anfang März in einem Schreiben an Innenminister Horst Seehofer für die Stadt die Bereitschaft zur Aufnahme von bis zu zehn unter 14-jährigen Kindern erklärt hatte.

Der Junge wird am Mittwoch, 6. Mai, von Mitarbeitern des Fachdienstes Familie aus der Quarantäneeinrichtung abgeholt und in einer Jugendhilfeeinrichtung untergebracht.


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